Thorsten Schick (Politiker)
Thorsten Schick (* 2. September 1971 in Iserlohn) ist ein deutscher Politiker (CDU) und Journalist. Von 2005 bis 2010 und erneut seit 2012 ist er Mitglied des Landtages von Nordrhein-Westfalen. Seit dem 29. Juni 2022 ist er Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion.<ref>Thorsten Schick ist neuer Fraktionsvorsitzender der CDU. 29. Juni 2022, abgerufen am 29. Juni 2022.</ref>
Ausbildung und Beruf
Schick war seit 1992 als freier Journalist für verschiedene Medienagenturen und Radiostationen in Nordrhein-Westfalen tätig, unter anderem für Radio MK. Vorrangig war sein Themenfeld die Sportberichterstattung.<ref name=LI></ref> Neben seiner Arbeit hat er Betriebswirtschaftslehre an der Universität zu Köln studiert und erlangte den Abschluss Diplom-Kaufmann. Zwischen 2010 und 2012 arbeitete er als Lehrer an einer Hauptschule.
Politik
Schick trat bereits mit 14 Jahren in die Junge Union in Iserlohn ein, wurde dort direkt in den Vorstand gewählt<ref name=LI>Porträt: Thorsten Schick (CDU), in: Landtag intern, Ausgabe 1 vom 2. Februar 2023, S. 19</ref> und ist seitdem in der Kommunalpolitik aktiv, zunächst als sachkundiger Bürger seiner Fraktion. Er gehört, seit dem Jahr 1987 ist er Mitglied der CDU, seit 1994 dem Stadtrat der Stadt Iserlohn an und wurde 2009 zum 1. Stellvertretenden Bürgermeister der Stadt gewählt. Darüber hinaus war er von 2004 bis 2009 Mitglied im Kreistag des Märkischen Kreises. 2005 zog er als direkt gewählter Abgeordneter in den nordrhein-westfälischen Landtag ein. Seinen Wahlkreis Märkischer Kreis I gewann er gegen den bisherigen SPD-Abgeordneten Michael Scheffler mit einem Stimmanteil von 46,0 Prozent. In seiner Funktion als medienpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion wurde Schick in dieser Legislaturperiode ferner in die Landesmedienkommission NRW gewählt. Bei der Landtagswahl 2010 erzielte er allerdings nur noch 39,0 Prozent und verlor damit sein Direktmandat wieder an Scheffler. Bei der vorgezogenen Neuwahl 2012 kam es ein drittes Mal zu diesem Duell. Schick erreichte mit 33,9 Prozent sein bisher schlechtestes Erststimmenergebnis. Über Listenplatz 8 schaffte er dennoch den Wiedereinzug in den Landtag. Bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2017 konnte er das Direktmandat mit 39,4 % der Erststimmen von Scheffler zurückgewinnen. In der 17. Wahlperiode war er unter anderem Vorsitzender des Ausschusses für Digitalisierung und Innovation sowie stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender.
Bei der Landtagswahl 2022 wurde er mit 41,5 % der Erststimmen erneut direkt in den Landtag gewählt.<ref>Landtagswahl 2022. Endgültiges Ergebnis für: 121 Märkischer Kreis I. Der Landeswahlleiter des Landes Nordrhein-Westfalen, abgerufen am 7. Juni 2022.</ref> Von seiner Fraktion wurde Schick am 29. Juni 2022 mit 94,4 % als Fraktionsvorsitzender für die 18. Wahlperiode gewählt.<ref>CDU-Fraktionschef Thorsten Schick: „Manchmal ist es notwendig, den Hammer rauszuholen“. Abgerufen am 19. November 2022.</ref> Bereits von 2017 bis 2022 war er stellvertretender Fraktionsvorsitzender.<ref name=LI></ref>
Literatur
- Porträt: Thorsten Schick (CDU), in: Landtag intern, Ausgabe 1 vom 2. Februar 2023, S. 19
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Bundestag: Jens Spahn
Landtage:
CDU:
Baden-Württemberg: Manuel Hagel |
Berlin: Dirk Stettner |
Brandenburg: Steeven Bretz |
Bremen: Wiebke Winter |
Hamburg: Dennis Thering |
Hessen: Ines Claus |
Mecklenburg-Vorpommern: Daniel Peters |
Niedersachsen: Sebastian Lechner |
Nordrhein-Westfalen: Thorsten Schick |
Rheinland-Pfalz: Gordon Schnieder |
Saarland: Stephan Toscani |
Sachsen: Christian Hartmann |
Sachsen-Anhalt: Guido Heuer |
Schleswig-Holstein: Tobias Koch |
Thüringen: Andreas Bühl
CSU:
Bayern: Klaus Holetschek
Fett = Partei- und Fraktionsvorsitzender
Kursiv = Oppositionsführer
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schick, Thorsten |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (CDU), MdL |
| GEBURTSDATUM | 2. September 1971 |
| GEBURTSORT | Iserlohn |
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- Fraktionsvorsitzender (CDU Nordrhein-Westfalen)
- Kommunalpolitiker (Märkischer Kreis)
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