Clematoclethra scandens
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| Clematoclethra scandens | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Clematoclethra | ||||||||||||
| (Franch.) Maxim. | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Clematoclethra scandens | ||||||||||||
| (Franch.) Maxim. |
Clematoclethra scandens ist eine Pflanzenart aus der Familie der Strahlengriffelgewächse (Actinidiaceae) und der einzige Vertreter der damit monotypischen Gattung. Sie ist in China beheimatet.
Beschreibung
Vegetative Merkmale
Clematoclethra scandens ist eine kletternde, laubabwerfende, verholzende Pflanze. Die Laubblätter von Clematoclethra sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert, die Blattspreiten sind ledrig oder papierartig und ganzrandig oder fein stachelig gezähnt oder entfernt gezähnt. Die Blätter der Art sind sehr variabel, gewöhnlich eiförmig, oval, breiteiförmig, lanzettlich oder länglich verkehrt-eiförmig. Beide Oberflächen sind kahl oder behaart. Die Blätter sind 3 bis 15 cm lang und 1,5 bis 8 cm breit.<ref name="FoC" />
Generative Merkmale
Der Blütenstand ist eine Einzelblüte oder eine bis zu zwölfblütige Zyme. Die Blüte ist zwittrig oder eingeschlechtig. Die Kelchblätter sind am Ansatz verwachsen, die Kronblätter weiß oder rötlich. Es gibt rund zehn bis dreißig Staubblätter, ihre Staubfäden sind am Ansatz verbreitert, die Staubbeutel öffnen sich längs.
Der Fruchtknoten ist rund, fünfkantig und weist fünf, gelegentlich vier Fächer mit zahlreichen Samenanlagen auf. Der Griffel ist einfach und nicht hinfällig, die kleine Narbe angeschwollen. Die Frucht ist schwärzlich und beerenähnlich. Über die Bestäubung ist nichts bekannt, Insekten werden vermutet. Kristallsand wurde nachgewiesen.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 48.<ref name="IPCN" />
Verbreitung
Clematoclethra scandens findet sich im Unterholz von Bergwäldern oberhalb von 1000 bis zu 3100 Meter in Chongqing, Gansu, Guangxi, Guizhou, Henan, Hubei, Ningxia, Qinghai, Shaanxi, Shanxi, Sichuan und Yunnan.<ref name="FoC"/>
Systematik und Botanische Geschichte
Clematoclethra scandens <templatestyles src="Person/styles.css" />Maxim. ist die einzige Art ihrer Gattung. Andere Arten wie z. B. Clematoclethra lasioclada <templatestyles src="Person/styles.css" />Maxim. werden als Synonyme angesehen.
Literatur
- S. Dressler, C. Bayer: Actinidiaceae In: Klaus Kubitzki (Hrsg.): The Families and Genera of Vascular Plants - Volume VI - Flowering Plants - Dicotyledons - Celastrales, Oxalidales, Rosales, Cornales, Ericales, 2004, S. 14–19, ISBN 978-3-540-06512-8
Einzelnachweise
<references> <ref name="IPCN">Clematoclethra lasioclada bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum</ref> <ref name="FoC">Jianqiang Li, Xinwei Li & D. Doel Soejarto: Clematoclethra (Franchet) Maximowicz. In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China. Textgleich online wie gedrucktes Werk, Volume 12: Actinidiaceae. Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis 2010. </ref> </references>