Marrubium leonuroides
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| Marrubium leonuroides | ||||||||||||
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| Datei:Marrubium leonuroides 133787622.jpg
Marrubium leonuroides | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Marrubium leonuroides | ||||||||||||
| Desr. |
Marrubium leonuroides ist eine Pflanzenart aus der Gattung Andorn (Marrubium) Familie der Lippenblütler (Lamiaceae).
Beschreibung
Marrubium leonuroides ist eine ausdauernde, krautige Pflanze mit Wuchshöhen von bis zu 65 cm<ref name="FlUSSR" />. Die Stängel sind grün und kurz filzig behaart. Die Laubblätter sind nierenförmig, am Grund herzförmig. Der Blattrand ist tief und stumpf zerschlitzt-gezähnt. Die Blattoberfläche ist mit anliegenden Sternhaaren besetzt; die Unterseite ist dichter behaart als die Oberseite und hat einfache Haare auf den Nerven<ref name="FlUSSR" />. Der Blattstiel ist länger als die Blattspreite.<ref name="FE3" />
Der lange<ref name="FlUSSR" /> Blütenstand besteht aus vielblütigen Scheinquirlen. Die Vorblätter sind unauffällig, pfriemlich und filzig behaart, an der Spitze jedoch nahezu unbehaart. Die Kelchröhre ist weiß wollig behaart. Die fünf Kelchzähne sind pfriemlich, etwas kürzer als Krone und Kelchröhre und am Grund weniger als 1 mm breit. An der Frucht werden sie nicht starr. Die Krone ist rosa bis lila gefärbt.<ref name="FE3" />
Die Blütezeit dauert von Mai bis Juli.<ref name="FlUSSR" />
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 34.<ref name="Goldblatt"/><ref name="IPCN" />
Vorkommen
Die Art wächst in der unteren bis hohen montanen Stufe in der östlichen Krim und im nördlichen Kaukasus an Ruderalstellen und auf trockenen, steinigen Böden.<ref name="FlUSSR" /><ref name="WCSP" /> Aus Sachsen-Anhalt ist ein Adventivvorkommen bekannt geworden.<ref name="Gö" />
Taxonomie
Marrubium leonuroides wurde 1792 von Louis Auguste Joseph Desrousseaux in Jean-Baptiste de Lamarck: Encyclopédie Méthodique. Botanique ... Band 3 Teil 2 Seite 715 erstbeschrieben.
Einzelnachweise
<references> <ref name="FE3">J. Cullen: Marrubium L. in </ref> <ref name="FlUSSR">O. E. Knorring: Marrubium L. In: V. L. Komarov (Begr.), B. K. Shishkin, S. V. Yuzepchuk (Hrsg.): Flora of the U.S.S.R. Volume 20. Labiatae. Moskau & Leningrad 1954; englische Übersetzung Jerusalem 1976. ISBN 070-6515609, S. 161–162, Digitalisat.</ref> <ref name="Gö">Wieland Schnedler: Pflanzen, von denen in der mitteleuropäischen Literatur selten oder gar keine Abbildungen zu finden sind. Folge 4. 1. Marrubium leonuroides Desr. in Lam. im Hafen von Trotha, bei Halle/S. In: Göttinger Floristische Rundbriefe. Band 11, Nr. 3, 1977, S. 88–91.</ref> <ref name="Goldblatt">P. Goldblatt: Index to Plant Chromosome Numbers, 1984–1985. In: Monographs in systematic botany from the Missouri Botanical Garden. Band 23, 1988, S. 1–264, Eintrag bei Tropicos (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot.</ref> <ref name="IPCN">Marrubium leonuroides bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum</ref> <ref name="WCSP">Vorlage:WCSP</ref> </references>