Harnrode
Harnrode Marktgemeinde Philippsthal (Werra)
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(222)&title=Harnrode 50° 52′ N, 9° 58′ O
{{#coordinates:50,86|9,9727777777778|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Harnrode | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 221 (220–263) m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 2,49 km²<ref name="lagis" /> | |||||
| Einwohner: | 222<ref>Ortsteil Harnrode im Internetauftritt der Gemeinde Philippsthal, abgerufen im August 2018.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 89 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. August 1972 | |||||
| Postleitzahl: | 36269 | |||||
| Vorwahl: | 06624 | |||||
Harnrode ist ein Ortsteil der Marktgemeinde Philippsthal (Werra) im osthessischen Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Das Dorf liegt nördlich von Philippsthal. Nördlich von Harnrode fließt die Werra. Durch den Ort verläuft die Landesstraße 3172.
Geschichte
Der Ortsbereich wurde bereits zur Zeit der Hallstattzeit besiedelt, wie archäologische Funde bewiesen haben. Der Ortsname wechselte von Gottels und Götterstatt zu Geiderstatt und Harnröder Höfe zum heutigen Harnrode. Der Ort Harnrode gehörte ursprünglich zum thüringischen Gericht Heringen. Im Jahre 1432 verkaufte Margarethe von Heringen das Gericht an die Landgrafen von Hessen, wobei Harnrode und die Wüstung Geiderstad zur hersfeldischen Vogtei Kreuzberg kamen. Die Obrigkeit lag aber beim hessischen Amt Friedewald, zu der der Rest des Gerichts kam.<ref name="lagis" />
Am 1. August 1972 wurde im Zuge der Gebietsreform in Hessen die bis dahin selbständige Gemeinde Harnrode mit fünf weiteren Orten zur neuen Gemeinde Philippstal zusammengeschlossen.<ref>Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Hersfeld und Rotenburg (GVBl. II 330-13) vom 11. Juli 1972. In: Der Hessische Minister des Innern (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1972 Nr. 17, S. 217, § 10 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 1,2 MB]).</ref><ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 397.</ref> Für die unter Denkmalschutz stehenden Kulturdenkmale des Ortes siehe die Liste der Kulturdenkmäler in Harnrode.
Weblinks
- Ortsteil Harnrode im Internetauftritt der Gemeinde Philippsthal.
- Harnrode, Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
- Vorlage:HessBib
Einzelnachweise
<references> <ref name="lagis">Harnrode, Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 20. November 2015). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).</ref> </references>
Gethsemane | Harnrode | Heimboldshausen | Philippsthal | Röhrigshof | Unterneurode