Zum Inhalt springen

Siphiwe Tshabalala

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 17. April 2026 um 13:38 Uhr durch imported>TaxonBot (Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Siphiwe Tshabalala
Datei:Siphiwe Tshabalala.jpg
Siphiwe Tshabalala (2010)
Personalia
Voller Name Lawrence Siphiwe Tshabalala
Geburtstag 25. September 1984
Geburtsort SowetoSüdafrika
Größe 170 cm
Position Mittelfeld
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
0000–2004 Alexandra United 26 0(7)
2004–2007 Free State Stars 64 (13)
2007–2018 Kaizer Chiefs 287 (45)
2018–2019 BB Erzurumspor 17 0(0)
2020–2021 AmaZulu Durban 2 0(0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
2006–2014 Südafrika 90 (12)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Lawrence Siphiwe Tshabalala (* 25. September 1984 in Soweto) ist ein ehemaliger südafrikanischer Fußballspieler. Der Mittelfeldspieler stand zuletzt bei AmaZulu Durban unter Vertrag.

Vereinskarriere

Tshabalala spielte bis 2004 beim Zweitligisten Alexandra United, der in der Saison 2003/04 als Tabellenvorletzter der Staffel Inland Stream die Qualifikation für die neu geschaffene eingleisige zweite Spielklasse deutlich verfehlte. Tshabalala wechselte daraufhin zum Zweitligateam Free State Stars, mit dem er in der Saison 2004/05 die Zweitligameisterschaft gewann und in die Premier Soccer League aufstieg. Dem Aufstieg folgte der direkte Wiederabstieg als Tabellenletzter, der hauptsächlich auf dem linken Flügel eingesetzte Tshabalala blieb aber, obwohl bereits Nationalspieler, zunächst noch bei Free Stars und wechselte im Januar 2007 für geschätzte 1,3 Millionen Rand zu den Kaizer Chiefs.<ref>football365.co.za: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Tshabalala: We'll play our way (15. Mai 2009) (Memento vom 17. Mai 2009 im Internet Archive)</ref>

Unmittelbar nach seinem Wechsel zwang ihn eine chronische Knieverletzung zu einer Wettbewerbspause von sechs Monaten<ref>nationscup.mtnfootball.com: @1@2Vorlage:Toter Link/nationscup.mtnfootball.comPlayer Profile – Siphiwe Tshabalala (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>, erst in der Saison 2007/08 konnte er sein Debüt für die Chiefs geben. In der Saison 2008/09 stieg er zum Starspieler seiner Mannschaft auf und wurde klubintern als Player of the Year und Players’ Player of the Year ausgezeichnet.<ref>kickoff.co.za: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Tshabalala cleans up at Chiefs (14. Mai 2009) (Memento vom 19. Mai 2009 im Internet Archive)</ref> Mit den Chiefs gewann er bislang das Telkom Knockout 2007 und das MTN 8 2008.

Im August 2018 wechselte Tshabalala in die Türkei zu BB Erzurumspor.

Nationalmannschaft

Tshabalala wurde überraschend für die Afrikameisterschaft 2006 von Nationaltrainer Carlos Alberto Parreira erstmals in die südafrikanische Nationalelf berufen und gab kurz vor Turnierbeginn in einem Freundschaftsspiel gegen Ägypten sein Länderspieldebüt. Im abschließenden Gruppenspiel gegen Sambia stand der Flügelspieler erstmals in der Startelf, die 0:1-Niederlage bedeutete aber das Vorrundenaus als Tabellenletzter.

In der Folge etablierte sich Tshabalala als Stammspieler des Nationalteams und blieb dies auch nach seiner halbjährigen Verletzungspause. Bei der Afrikameisterschaft 2008 gehörte er wiederum zum Kader und kam beim erneuten Vorrundenaus zu zwei Einsätzen. Von Parreiras Nachfolger Joel Santana wurde Tshabalala in das Aufgebot für den Konföderationen-Pokal 2009 berufen. Bei diesem Turnier kam er in 4 Spielen zum Einsatz. Im ersten Gruppenspiel der WM 2010 gegen Mexiko erzielte er beim 1:1 das erste Tor des Turniers und damit auch das erste WM-Tor der Geschichte auf afrikanischem Boden.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Fifa.com Videos: Alle Tore, 11. Juni 2010, Siphiwe TSHABALALA (RSA) (Memento vom 16. Juni 2010 im Internet Archive)</ref> Auch in den beiden folgenden Gruppenspielen gegen Uruguay und Frankreich stand er in der Startelf, konnte das erstmalige Ausscheiden eines WM-Gastgebers in der Gruppenphase aber nicht verhindern.

Erfolge

Weblinks

Einzelnachweise

<references />