Sizilianische Winde
<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />
| Sizilianische Winde | ||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:Convolvulus siculus.JPG
Sizilianische Winde (Convolvulus siculus) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
| ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Convolvulus siculus | ||||||||||||
| L. |
Die Sizilianische Winde (Convolvulus siculus) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Winden (Convolvulus) innerhalb der Familie der Windengewächse (Convolvulaceae).
Beschreibung
Die Sizilianische Winde ist eine zierliche, einjährige Pflanze, die Wuchshöhen von 10 bis 40 Zentimeter erreicht. Die Blätter sind gestielt, spitz eiförmig und am Grund herzförmig oder abgerundet. Die Blüten sind einzeln auf dünnen Stielen angeordnet und kürzer als die jeweils dazugehörigen Blätter. Die Krone ist blau, die Kronröhre gelb gefärbt. Die Krone ist 7 bis 12 Millimeter lang und deutlich fünflappig.
Die Blütezeit reicht von März bis Mai.
Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 22 oder 44.<ref name="IPCN" />
Vorkommen
Die Sizilianische Winde kommt im Mittelmeerraum auf offenen steinigen Stellen und Brachland vor. Ihr Verbreitungsgebiet reicht von Mittelmeerraum bis Makaronesien, bis zur Arabischen Halbinsel, bis Indien und bis Tansania.<ref name="POWO" />
Taxonomie und Systematik
Die Sizilianische Winde wurde 1753 von Carl von Linné in Species Plantarum Band 1 Seite 156 als Convolvulus siculus erstbeschrieben. Das Epithetron "siculus" bedeutet "sizilianisch".
Man kann folgende Unterarten unterscheiden<ref name="WCSP" />:
- Convolvulus siculus subsp. elongatus <templatestyles src="Person/styles.css" />Batt. (Syn.: Convolvulus siculus subsp. agrestis <templatestyles src="Person/styles.css" />(Schweinf.) Verdc.): Sie kommt in nordöstlichen und im östlichen tropischen Afrika, auf der Arabischen Halbinsel, im zentralen Indien, im Mittelmeergebiet und auf den Kanaren vor.<ref name="WCSP" />
- Convolvulus siculus subsp. siculus: Sie kommt in Makaronesien, im Mittelmeerraum bis zum Iran und auf der nördlichen Arabischen Halbinsel vor.<ref name="WCSP" />
Literatur
- Ingrid Schönfelder und Peter Schönfelder: Kosmos-Atlas Mittelmeer- und Kanarenflora. Franckh-Kosmos Verlag, Stuttgart 1994, ISBN 3-440-06223-6.
Einzelnachweise
<references> <ref name="WCSP">Vorlage:WCSP</ref> <ref name="IPCN">Convolvulus siculus bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum</ref> <ref name="POWO">Convolvulus siculusa. In: POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew ScienceVorlage:Abrufdatum</ref> </references>
Weblinks
- Thomas Meyer, Michael Hassler: Mittelmeerflora. [1]