Zum Inhalt springen

Admor

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 20. Oktober 2025 um 10:09 Uhr durch imported>M Huhn (einmalige Verlinkung desselben Namens genügt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Isroel Hopsztajn.jpg
Israel Hopstein von Koschnitz

Admor oder ADMOR (Plural: Admorim [<templatestyles src="IPA/styles.css" />adˈmɔr], {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); auch Zaddik oder Rebbe, zu Deutsch: Wunderrabbi) ist im Chassidismus ein – meist in Texten verwendeter – religiöser Ehrentitel für das Oberhaupt der chassidischen Gruppierung. Der Ausdruck Admor ist ein Akronym aus {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (adonénu, morénu ve-rabbénu), dt. „unser Herr, Lehrer und Meister/Rabbiner“.

Im osteuropäischen Chassidismus wurde ein Zaddik (ursprünglich: Gerechter) als Vermittler zwischen Gott und den Menschen betrachtet. Der Admor ist der spirituelle Leiter der chassidischen Gruppe. Man hielt Versammlungen bei ihm, er fungierte als Ratgeber und war berechtigt, Unterstützung von seiner Gemeinde zu empfangen. Zudem wurde ihm die Fähigkeit zugeschrieben, Wunder zu vollbringen. In der Zeit der Ausbildung des Chassidismus wurde die Würde eines Zaddik/Admor erblich, und es bildeten sich Dynastien aus.

Siehe auch

Literatur

  • Karl Erich Grözinger: Wunderrabbi. In: Dan Diner (Hrsg.): Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur (EJGK). Band 6: Ta–Z. Metzler, Stuttgart/Weimar 2015, ISBN 978-3-476-02506-7, S. 459–462.
  • Glenn Dynner: Zaddik. In: Dan Diner (Hrsg.): Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur (EJGK). Band 6: Ta–Z. Metzler, Stuttgart/Weimar 2015, ISBN 978-3-476-02506-7, S. 488–491.