Als Antennenträger wird ein 127,6 m hoher, abgespannter Stahlfachwerkmast verwendet, dessen Fundament sich 667 m über Normalnull befindet.
Über den Sender sind Fernsehprogramme über das DVB-T2 HD-Verfahren zu empfangen. Ferner wird auf UKW 95,3 MHz das Programm von Radio Ramasuri gesendet.
Geschichte
Nachdem das ursprünglich auf dem Amberger Mariahilfberg geplante Senderprojekt fallengelassen wurde, da dadurch lediglich einem kleinen Umkreis mit guter Empfangsqualität gedient gewesen wäre, errichtete man 1952 auf dem Rotbühl einen ca. 50 m hohen UKW-Sender. Von hier konnte fast das gesamte Gebiet der Oberpfalz erreicht werden. Die Sendungen des Bayerischen Rundfunks konnten ab Inbetriebnahme des Turms drahtlos über UKW an die Zentrale des Sendebereichs Nordbayern in Moritzberg bei Lauf/Nürnberg übermittelt werden. Von dort wurde das Programm über Peilantennen an die einzelnen Stationen wie dem Sender auf dem Rotbühl verteilt. Neben dem Sendeturm befand sich ein Wirtschaftsgebäude mit Betriebsräumen und einer kleinen Wohnung für den Sendeleiter sowie Schlafräume für die Sendetechniker.<ref name="Grieger">Hans Grieger: Buchberg - der "Hausberg" der Schnaittenbacher. 2002, S.6.</ref><ref name="onetz70">Seit 70 Jahren steht auf dem Rotbühl ein Sender. 15. September 2022, abgerufen am 16. September 2022.</ref>
Debatten gab es um die Namensgebung des Senders. Im November 1952 gab es intensive Bemühungen von Heimatfreunden aus Schnaittenbach, eine Umbenennung des Senders von "Rotbühlsender" in "Buchbergsender" zu erreichen. Die Bemühungen scheiterten jedoch.<ref name="onetz70" />
Ende des Jahres 1959 wurde der Sender stillgelegt, da kurz zuvor die Sender Dillberg und Ochsenkopf mit hoher Strahlungsleistung ausgebaut worden waren. Proteste gegen die Abschaltung des Senders von Radiobesitzern aus der mittleren Oberpfalz, die einen schlechteren Radioempfang fürchteten, blieben erfolglos.<ref name="Grieger" /><ref name="onetz70" />
Im Mai 1965 wurde der neue Sender in Betrieb genommen. Diese Anlage der Deutschen Telekom versorgte damals die mittlere und nördliche Oberpfalz mit dem TV-Programm ZDF und dem TV-Programm des Bayerischen Rundfunks. Im September 1985 wurde neue Sendeanlage mit einer Gesamthöhe von etwa 127 Meter installiert, die weitere Aufgaben wahrnahm, etwa als Mobilfunkstation, zur Übertragung von Telefongesprächen per Richtfunk oder als Empfangs- und Verteilstation für Satelliten-TV-Programme.<ref name="Grieger">Hans Grieger: Buchberg - der "Hausberg" der Schnaittenbacher. 2002, S.6.</ref>
Am 25. November 2008 wurde auf das digitale Fernsehen DVB-T umgestellt. Am 26. September 2018 wurde die Ausstrahlung von Fernsehprogrammen nach dem DVB-T-Standard beendet. Es erfolgte die Umstellung auf das DVB-T2 HD-Verfahren.
Die DVB-T2 HD-Ausstrahlungen vom Sender Amberg laufen seit dem 26. September 2018 und sind im Gleichwellenbetrieb (Single Frequency Network) mit anderen Sendestandorten.
<templatestyles src="FN/styles.css" /> 1)rbb Berlin außerhalb der Regionalzeiten des BR Fernsehens
<templatestyles src="FN/styles.css" /> 2)Für den Empfang des WDR ist ein hbb-TV fähiges Endgerät erforderlich.
Digitales Fernsehen (DVB-T)
Die DVB-T Ausstrahlungen liefen seit 25. November 2008 und waren im Gleichwellenbetrieb (Single Frequency Network) mit anderen Sendestandorten. Sie wurden am 26. September 2018 beendet.