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Bahnhof Scuol-Tarasp

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 20. Dezember 2025 um 15:43 Uhr durch imported>Bruno Wulfilo (Buslinien 913 (S-charl) und 925 (Val Sinestra) verkehren nur im Sommer).
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Scuol-Tarasp
Scuol-Tarasp train station.jpg
Bahnhof Scuol-Tarasp (2010)
Daten
Lage im Netz Endbahnhof
Bauform Durchgangsbahnhof
Perrongleise 2
Abkürzung SCTA
IBNR 8509268
Eröffnung 28. Juni 1913 (RhB)
Architektonische Daten
Architekt Meinrad Lorenz (1913)
Lage
Stadt/Gemeinde Scuol
Vorlage:Info ISO-3166-2/admtypelink Graubünden
Staat Schweiz
Koordinaten 817388 / 186480Koordinaten: 46° 47′ 38″ N, 10° 17′ 12″ O; CH1903: 817388 / 186480
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Höhe (SO) 1286 m
Eisenbahnstrecken Bahnstrecken bei Scuol-Tarasp
Liste der Bahnhöfe in der Schweiz

Der Bahnhof Scuol-Tarasp ist der Endbahnhof der durch die Rhätische Bahn betriebenen Bahnstrecke Bever–Scuol-Tarasp in der Gemeinde Scuol im Unterengadin. Der Name setzt sich zusammen aus der Standortgemeinde Scuol und dem südwestlich des Bahnhofs liegenden Scuoler Ortsteil Tarasp. Der Bahnhof Scuol-Tarasp ist der östlichste Bahnhof der Schweiz.

Bauwerke

Datei:Bahnhof Scuol.jpg
Hauptgebäude aus Südosten (2011)

Das schlossartige Hauptgebäude verfügt über eine Loggia und einen Uhrturm. Die Treppenhäuser treten halbkreisförmig hervor. Südwestlich davon befindet sich ein Güterschuppen mit gemauerten Eckpfeilern. Die Gebäude wurden 1913 von Meinrad Lorenz erstellt.<ref>Scuol: Bahnhof der RhB. In: Baukultur Graubünden. Kantonsbibliothek Graubünden, abgerufen am 8. September 2020.</ref>

Da geplant war, die Bahn bis Landeck zu verlängern, wurde der Bahnhof als Durchgangsbahnhof angelegt. Das östliche Ausziehgleis, auch als Tirolerstumpen bezeichnet, deutet die Lage der geplanten Verlängerung an. Der Erste Weltkrieg bedeutete das Ende der Ausbaupläne.<ref>Beda Hanimann: Die Rhätische Bahn als Rückgrat Graubündens. In: St. Galler Tagblatt. 31. Juli 2014, abgerufen am 8. September 2020.</ref>

Nachdem das Hauptgebäude lange vernachlässigt wurde, wurde der geschützte Bau 2009 vom Churer Architekturbüro Maurus Frei und Partner für rund 3 Millionen Franken saniert. Aufgrund neuer interner RhB-Richtlinien wurde dabei besonderer Wert auf die Erhaltung der Bausubstanz und die Zusammenarbeit mit dem kantonalen Denkmalschutz gelegt. Ebenfalls wurde der Bahnhofplatz neu gestaltet und ein Perrondach errichtet, welches den neu gebauten Mittelbahnsteig überdacht und bis zu den Bushaltestellen reicht.<ref>Andres Herzog: Fin de chantier: Altes Haus, neues Dach. In: Hochparterre. 22. Juli 2011, abgerufen am 8. September 2020.</ref><ref>Silvia Cantieni: Das Postauto ersetzt bis zum 22. November die Bahn. (PDF; 3,5 MB) In: Bündner Anzeiger. 11. März 2009, S. 4–5, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 4. März 2016.</ref>

Verkehr

Datei:Bahnhof Scuol-Tarasp Rangierlok Postcontainer.jpg
Tm 2/2 111 mit verladenem Postcontainer am Güterschuppen, im Hintergrund das Hauptgebäude (2018)

Vom Bahnhof verkehren stündlich ein Regioexpress nach Landquart sowie ein Regio nach Pontresina.

Nebst dem Ortsbus und dem Skibus haben mehrere Postauto-Linien ihren Ausgangspunkt in Scuol-Tarasp,<ref>Gesamte Fahrplanpublikation 2025. Auf: oev-info.ch.</ref> teils (mit Umsteigen) bis nach Österreich und bis zur Endstation der Vinschgerbahn in Mals<ref>https://www.postauto.ch/de/ausflugstipps/zernez-mals-nauders-scuol</ref>.

Bilder

Weblinks

Einzelnachweise

<references responsive/>