Zum Inhalt springen

Willi Repke

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 11. April 2026 um 13:13 Uhr durch imported>Lubitsch2 (Änderung 265394225 von Roland Olmsbach rückgängig gemacht; bitte https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Redaktion_Geschichte#Diskussion_%C3%BCber_die_Verwendung_der_digitalisierten_NSDAP-Mitgliederkartei beachten).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Willi Repke von Wolf-Dieter Tabbert.jpg
Willi Repke (2008)
Datei:Repke Grabstätte.jpg
Grabstätte Familie Repke, Bronzerelief von Hans Schmitz-Wiedenbrück, 1934<ref>Grabmäler der Wiedenbrücker Schule. Flyer des Heimatvereins Wiedenbrück-Reckenberg e.V., des Museums Wiedenbrücker Schule, der Arbeitsgemeinschaft der Friedhofsgärtner Rheda-Wiedenbrück und der Stadt Rheda-Wiedenbrück 2023.</ref><ref>Grabmal der Familie Repke. Homepage des Museums Wiedenbrücker Schule. Zitat: „Das Bronzerelief stammt von Heinrich Repkes Meisterschüler und Willi Repkes Malerkollege [sic] und Freund Hans Schmitz (1907–1944) und zeigt die tiefe Verbundenheit der drei Künstler zueinander.“</ref>

Willi Repke (* 7. Mai 1911; † 15. Mai 2009 in Rheda-Wiedenbrück) war ein Kunstmaler aus Wiedenbrück.

Willi Repke galt als der letzte Vertreter der Wiedenbrücker Schule. Er war der Sohn des Künstlers Heinrich Repke (* 1877 in Werne; † 1962 in Wiedenbrück), der in Wiedenbrück ein Atelier für christliche Kunst besaß. Gemeinsam mit Hans Schmitz-Wiedenbrück ging Repke bei seinem Vater in die Lehre.<ref>Der letzte Gang eines genialen Künstlers. In: Die Glocke, 15. Dezember 1944.</ref> Später studierte er an Kunstakademien in Kassel, Florenz und München. Durch seine Blumenstillleben wurde er überregional bekannt. Weitere künstlerische Schwerpunkte fanden sich in der Landschafts-, Tier- und Porträtmalerei sowie der christlichen Motivik, wobei er sich unterschiedlicher Maltechniken bediente. Zahlreiche Porträts regionaler Bekanntheiten entstanden durch seine Hand.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Willi Repke: Ein Leben für die Kunst. (Memento vom 6. Mai 2019 im Internet Archive) In: Die Glocke, 7. Mai 2011.</ref> In der Zeit des Nationalsozialismus wurden zwischen 1940 und 1944 insgesamt zwölf seiner Werke auf der Großen Deutschen Kunstausstellung ausgestellt. Hierbei handelt es sich um Landschafts- und Bauerngemälde sowie Stillleben.<ref>GDK-Research: Große Deutsche Kunstausstellung. Trefferliste Willi Repke.</ref>

Werke (Auswahl)

  • Sommerblumen (Große Deutsche Kunstausstellung 1940)
  • Heimkehr am Abend (Große Deutsche Kunstausstellung 1941)
  • Pollhansmarkt (alternativer Titel: Westfälischer Pferdemarkt, Große Deutsche Kunstausstellung 1942)<ref>Sigurd Gringel: Neue Dokumente: Pollhans ist noch älter. Neue Westfälische, 2. Dezember 2020.</ref>
  • Sommerabend in der Schwemme (Große Deutsche Kunstausstellung 1943)
  • Nahendes Unwetter (Große Deutsche Kunstausstellung 1944)

Weblink

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein