Nicolas Mosar
Nicolas Mosar (* 25. November 1927; † 6. Januar 2004) war ein luxemburgischer Politiker, Diplomat und Kommissar für Energie der EU-Kommission.
Leben
Nach dem Schulbesuch studierte Mosar Rechtswissenschaften und war danach als Rechtsanwalt tätig und war zwischen 1962 und 1963 Präsident der Konferenz junger luxemburgischer Rechtsanwälte.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Conférence du Jeune Barreau de Luxembourg ( des Vorlage:IconExternal vom 4. Juli 2007 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Seine politische Laufbahn begann Mosar, der Mitglied der Chrëschtlech Sozial Vollekspartei (CSV) war, 1959 mit der Wahl zum Mitglied des Stadtrates von Luxemburg, dem er bis 1984 angehörte und wo er zeitweise auch Beigeordneter (Schäffe) war.<ref>Pauly, Michel: "Professionalisierung der Politik. Die politische Elite der Stadt Luxemburg im Mittelalter", April 2006 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2022. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot (PDF; 181 kB)</ref> 1969 wurde er erstmals zum Abgeordneten der Chambre des Députés gewählt. Zwischen 1972 und 1974 war er Präsident der CSV. Mit Ausnahme einer zweijährigen Unterbrechung von 1974 bis 1976 nach der Wahlniederlage der CSV war er bis 1984 Parlamentsabgeordneter. Nach der Wahlniederlage von 1974 übergab er das Amt des Parteipräsidenten an Jacques Santer. 1979 wurde er als Nachfolger von Pierre Werner Fraktionspräsident der CSV in der Deputiertenkammer und behielt dieses Amt bis 1984.
Im Jahr 1985 folgte er Gaston Thorn als Mitglied Luxemburgs in der EG-Kommission und übernahm als Nachfolger des Belgiers Étienne Davignon in der Ersten Europäischen Kommission von Jacques Delors das Amt des Kommissars für Energie. Zugleich war er in dieser Funktion zuständig für die Euratom. Für seine Verdienste wurde ihm am 13. Dezember 1988 die Robert-Schuman-Medaille der EVP-ED-Fraktion des Europäischen Parlaments verliehen.<ref>Robert-Schuman-Medaille (PDF; 530 kB)</ref>
Nach seinem Ausscheiden aus der Kommission 1989 wurde er Botschafter in Italien und verblieb auf diesem Posten bis 1992. In dieser Funktion gehörte er auch der luxemburgischen Delegation auf der 25. Sitzung der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) in Rom im November 1989 an.<ref>Delegierte der FAO-Konferenz 1989 in Rom</ref>
Sein Sohn Laurent Mosar ist ebenfalls Abgeordneter der CSV und war Präsident der Chambre des Députés.<ref>Homepage der Chambre des Députés</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references/>
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Frans Andriessen | António Cardoso e Cunha | Claude Cheysson | Henning Christophersen | Willy De Clercq | Stanley Clinton Davis | Arthur Cockfield | Jacques Delors | Manuel Marín (ab 1986) | Abel Matutes (ab 1986) | Nicolas Mosar | Karl-Heinz Narjes | Lorenzo Natali | Alois Pfeiffer, ab 1987 Peter Schmidhuber | Carlo Ripa di Meana | Peter Sutherland | Grigoris Varfis
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Mosar, Nicolas |
| KURZBESCHREIBUNG | luxemburgischer Politiker, Mitglied der Chambre, EU-Kommissar |
| GEBURTSDATUM | 25. November 1927 |
| STERBEDATUM | 6. Januar 2004 |
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- Mitglied der Chambre des Députés (Luxemburg)
- CSV-Mitglied
- Energiepolitiker
- Luxemburgischer Botschafter
- Botschafter in Italien
- Träger des Verdienstordens der Italienischen Republik (Großkreuz)
- Luxemburger
- Geboren 1927
- Gestorben 2004
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