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Joshua Epstein

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Datei:Joshua Epstein, March 2016.jpg
Joshua Epstein, 2016

Joshua Epstein (* 14. November 1940 in Tel Aviv) ist ein israelischer, in Deutschland wirkender Violinist.

Leben

Mit acht Jahren begann Joshua Epstein als Schüler von Yariv Ezrahi<ref>Benjamin Ivry: Yaron Ezrahi: How Music Helped an Optimist Refrain from Pessimism. In: forward.com. 31. Januar 2019, abgerufen am 9. März 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Violine zu spielen. Nach dem Abitur und kurze Zeit Uni (Mathematik) ging er zur Fortsetzung seiner Studien ans Conservatoire Royal de Musique de Bruxelles und studierte dort bei Arthur Grumiaux, sowie später an der Chapelle Musicale Reine Elisabeth (einer Einrichtung für hochbegabte Musiker) bei André Gertler. 1965 gewann er den zweiten Preis bei der International Jean Sibelius Violin Competition in Helsinki<ref>Jean Sibelius -Viulukilpailu 2015 | laureates. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. Februar 2019; abgerufen am 4. Februar 2019.</ref>, 1968 den ersten Preis im Londoner Carl-Flesch-Wettbewerb (City of London-Wettbewerb). Weitere Preise folgten, wie etwa im Concours Musical Reine Elisabeth (Brüssel, 1967 & 1971)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Concours Reine Elisabeth (Memento vom 19. November 2018 im Internet Archive)</ref> und Premio Paganini (Genua, 1965 & 1969).

Seitdem hat er in vielen europäischen Städten aber auch in den USA, Kanada und Israel konzertiert und sich ein umfangreiches Repertoire erarbeitet. 1966 folgte er seinem Lehrer André Gertler nach Hannover und war dort bis 1973 Dozent. Von 1974 bis 1978 leitete Joshua Epstein eine Geigenklasse an der Hochschule für Musik Würzburg. Seit 1978 bis heute ist er Professor für Violine an der Hochschule für Musik Saar. Er ist außerdem künstlerischer Leiter der Internationalen Sommerakademie Schwetzingen-Worms.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Internationale Sommerakademie Schwetzingen-Worms 2018 (Memento vom 19. November 2018 im Internet Archive)</ref> Von 1972 bis 1978 war er Primarius des Bartholdy Quartetts. Mehrere LPs und CDs illustrieren seine Kunst.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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