Zum Inhalt springen

Dietges

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 1. November 2025 um 11:39 Uhr durch imported>YMS (Sprache).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Dietges
Marktgemeinde Hilders
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(99)&title=Dietges 50° 32′ N, 9° 56′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(99) 50° 31′ 47″ N, 9° 56′ 2″ O
 {{#coordinates:50,529722222222|9,9338888888889|primary
dim=10000 globe= name=Dietges region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 579 m ü. NHN
Fläche: 4,64 km²<ref name="lagis" />
Einwohner: 99 (1. Jan. 2023) HW<ref name="DF">Hilders in Zahlen und Fakten. Gemeinde Hilders, abgerufen am 14. September 2024.</ref>
Bevölkerungsdichte: 21 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 36115
Vorwahl: 06681
Datei:Hilders Ortsteile.jpg
Karte
Dietges

Dietges ist einer von elf Ortsteilen der Marktgemeinde Hilders im osthessischen Landkreis Fulda.

Geographische Lage

Biosphärenreservat der hessischen Rhön.

Dietges liegt im Biosphärenreservat der hessischen Rhön, nordöstlich des Weiherbergs (786 m). Es liegt an der Bundesstraße 458 zwischen Grabenhöfchen im Westen und Brand im Osten.

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung sind:<ref name="lagis" />:

  • Enzianhütte
  • Gutte
  • Oberbranda

Geschichte

Ortsgeschichte

Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Batten erfolgte im Jahr 1165.<ref name="lagis" /> Weitere Erwähnungen sind:

  • Im Jahr 1337 wurde das Dorf vom Kloster Fulda an die von Buttlar versetzt.
  • Im Jahr 1656, die Ruinen einer Kapelle
Hessische Gebietsreform (1970–1977)

Zum 31. Dezember 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Dietges im Zuge der Gebietsreform auf freiwilliger Basis in die Gemeinde Hilders eingemeindet.<ref name="DEZ71">Gemeindegebietsreform in Hessen; Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden vom 21. Dezember 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1972 Nr. 3, S. 84, Punkt 93 Abs. 49 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 6,0 MB]).</ref><ref></ref> Wie für alle nach Hilders eingegliederten Gemeinden wurde auch für Dietges ein Ortsbezirk gebildet.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 246 kB) § 6. In: Webauftritt. Gemeinde Hilders, abgerufen im September 2024.</ref>

Verwaltungsgeschichte im Überblick

Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,<ref group="Anm.">Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.</ref> denen Batten angehört(e):<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>

Bevölkerung

Einwohnerstruktur 2011

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Dietges 105 Einwohner. Darunter waren keine Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 15 Einwohner unter 18 Jahren, 39 waren zwischen 18 und 49, 21 zwischen 50 und 64 und 27 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 48 Haushalten. Davon waren 15 Singlehaushalte, 15 Paare ohne Kinder und 15 Paare mit Kindern, sowie 3 Alleinerziehende und keine Wohngemeinschaften. In 15 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 30 Haushaltungen leben keine Senioren.<ref name="Z2011E" />

Einwohnerentwicklung

  • 1812: 10 Feuerstellen, 72 Seelen<ref name="lagis" />
Dietges: Einwohnerzahlen von 1812 bis 2023
Jahr  Einwohner
1812
  
72
1834
  
161
1840
  
153
1846
  
159
1852
  
164
1858
  
154
1864
  
152
1871
  
163
1875
  
189
1885
  
146
1895
  
156
1905
  
166
1910
  
178
1925
  
141
1939
  
388
1946
  
234
1950
  
218
1956
  
175
1961
  
142
1967
  
131
1970
  
126
1980
  
?
1990
  
?
2000
  
?
2011
  
105
2023
  
99
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: LAGIS<ref name="lagis" />; Gemeinde Hilders<ref name="DF" />; Zensus 2011<ref name="Z2011E" />

Historische Religionszugehörigkeit

• 1885: 145 katholische (= 99,32 %), ein jüdischer (= 0,68 %) Einwohner<ref name="lagis" />
• 1961: 6 evangelische (= 4,20 %), 137 katholische (= 95,80 %) Einwohner<ref name="lagis" />

Politik

Für Dietges besteht ein Ortsbezirk (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Dietges) mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung. Der Ortsbeirat besteht aus drei Mitgliedern.<ref name="HS" /> Bei den Kommunalwahlen in Hessen 2021 betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 67,03 %. Alle Kandidaten gehörten der Bürgerliste Dietges an.<ref>Ortsbeiratswahl Dietges. In: Votemanager. Gemeinde Hilders, abgerufen im September 2024.</ref> Der Ortsbeirat wählte Lucas Schiebelhut zum Ortsvorsteher.<ref>Ortsbeiräte der Gemeinde Hilders. In: Webauftritt. gemeinde Hilders, abgerufen im September 2024.</ref>

Bauwerke

  • Barocke Katholische Kirche St. Antonius von Padua aus dem Jahre 1782.

Literatur

  • Michael Mott: Die Rhön und der heilige Antonius (Dietges). In: Fuldaer Zeitung, 12. Juni 1985, S. 16.

Anmerkungen und Einzelnachweise

Anmerkungen <references group="Anm." />

Einzelnachweise <references> <ref name="lagis"> Dietges, Landkreis Fulda. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 28. März 2022). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref> <ref name="Z2011E"> Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 8,0 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 10 und 66, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Oktober 2020;. </ref> </references>

Weblinks

Commons: Marktgemeinde Hilders – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende