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Bocherplatz

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Bocherplatz
Stadt Halver
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Bocherplatz 51° 12′ N, 7° 32′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 12′ 11″ N, 7° 32′ 3″ O
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Höhe: 300 m ü. NHN
Postleitzahl: 58553
Vorwahl: 02355
Lage von Bocherplatz in Halver

Bocherplatz ist ein Ortsteil und ehemaliger Schleifkotten in Halver im Märkischen Kreis im nordrhein-westfälischen Regierungsbezirk Arnsberg in Deutschland.

Lage und Beschreibung

Bocherplatz liegt auf 300 m ü. NHN im nordöstlichen Halver im Tal der Hälver. Der Ort ist über eine Zufahrt von der Bundesstraße 229 bei Heesfeld erreichbar. Weitere Nachbarorte sind Oeckinghausen, Bruch, Mesenhohl, Lingen, Bochen, Neuenhaus und Husen.

An Bocherplatz verläuft die als Rad- und Wanderweg umgebaute Trasse der Hälvertalbahn vorbei.

Geschichte

Bocherplatz wurde erstmals im Jahr der Entstehung 1805 urkundlich erwähnt, als an der Hälver ein Schleifkotten errichtet wurde.<ref name="jung">Alfred Jung: Halver und Schalksmühle. Untersuchung und Gedanken zur Siedlungsgeschichte des Amtes Halver, eines alten Kirchspiels im sächsisch-fränkischen Grenzraum. Freunde der Burg Altena, Altena 1978 (Altenaer Beiträge. Arbeiten zur Geschichte und Heimatkunde der ehemaligen Grafschaft Mark 13, ISSN 0516-8260).</ref> Bocherplatz war ein Abspliss von Bochen (Heesfeld).

1818 lebten neun Einwohner im Ort. 1838 gehörte Bocherplatz der Oeckinghauser Bauerschaft innerhalb der Bürgermeisterei Halver an. Der laut der Ortschafts- und Entfernungs-Tabelle des Regierungs-Bezirks Arnsberg als Schleifmühle kategorisierte Ort besaß zu dieser Zeit ein Wohnhaus, zwei Fabriken bzw. Mühlen und ein landwirtschaftliches Gebäude. Zu dieser Zeit lebten 13 Einwohner im Ort, allesamt evangelischen Glaubens.<ref>Johann Georg von Viebahn: Ortschafts- und Entfernungs-Tabelle des Regierungs-Bezirks Arnsberg, nach der bestehenden Landeseintheilung geordnet, mit Angabe der früheren Gebiete und Aemter, der Pfarr- und Schulsprengel und topographischen Nachrichten. Ritter, Arnsberg 1841.</ref>

Das Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen von 1887 gibt eine Zahl von neun Einwohnern an, die in einem Wohnhaus lebten.<ref name="Gemeindelexikon1887">Königliches Statistisches Bureau (Preußen) (Hrsg.): Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen, Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 1. Dezember 1885 und andere amtlicher Quellen, (Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Band X), Berlin 1887.</ref>

Einzelnachweise

<references/>

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