Batten (Hilders)
Batten Marktgemeinde Hilders
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(285)&title=Batten 50° 33′ N, 10° 1′ O
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dim=10000 | globe= | name=Batten | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 465 m | |||||
| Fläche: | 5,96 km²<ref name="lagis" /> | |||||
| Einwohner: | 285 (1. Jan. 2024)HW<ref name="DF">Hilders in Zahlen und Fakten. Gemeinde Hilders, abgerufen am 14. September 2024.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 48 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 31. Dezember 1971 | |||||
| Postleitzahl: | 36115 | |||||
| Vorwahl: | 06681 | |||||
Batten
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Batten ist einer von elf Ortsteilen der Marktgemeinde Hilders im osthessischen Landkreis Fulda in der Rhön.
Geographische Lage
Batten mit seinem Ortsteil Findlos liegt zwischen Buchschirm (746 m), Rhönwald und Findloser Berg (635 m). Im Ort kreuzen sich die Bundesstraßen 458 und 278.
Geschichte
Ortsgeschichte
Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Batten erfolgte im Jahr 1024.<ref name="lagis" /> Im Türkensteuerregister der Fürstabtei Fulda aus 1605 ist der Ort mit 22 Familien erwähnt.<ref>Thomas Heiler: Das Türkensteuerregister der Fürstabtei Fulda von 1605 (Veröffentlichung des Fuldaer Geschichtsvereins in den Fuldaer Geschichtsblättern; Nr. 64). Parzeller-Verlag, Fulda 2004, ISBN 3-7900-0362-X, Ortsregister auf S. 37–47, von dort Hinweis auf die Seite mit der Anzahl der Steuerpflichtigen</ref>
Zum 31. Dezember 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Batten im Zuge der Gebietsreform auf freiwilliger Basis in die Gemeinde Hilders eingemeindet.<ref name="DEZ71">Gemeindegebietsreform in Hessen; Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden vom 21. Dezember 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1972 Nr. 3, S. 84, Punkt 93 Abs. 49 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 6,0 MB]).</ref><ref></ref> Wie für alle nach Hilders eingegliederten Gemeinden wurde auch für Batten ein Ortsbezirk gebildet.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 246 kB) § 6. In: Webauftritt. Gemeinde Hilders, abgerufen im September 2024.</ref>
Der Ortsteil war ab Anfang der 2010er-Jahre ein anerkannter Erholungsort.<ref>79. Sitzung des Fachausschusses für Kurorte Erholungsorte und Heilbrunnen in Hessen vom 21. November 2012. In: Staatszeiger für das Land Hessen. Nr. 9, 2014, ISSN 0724-7885, S. 187.</ref> Als die Marktgemeinde Hilders 2023 den Antrag auf Erstanerkennung des Prädikats „Tourismusort“ stellte, verzichtete sie gleichzeitig unter anderem auf eine Weiterführung des Prädikats „Erholungsort“ für den Ortsteil.<ref>Pressemitteilung Regierungspräsidium Kassel: Prädikat verliehen: Hilders ist jetzt „Tourismusort“. Hrsg.: Hendrik Kalvelage Pressesprecher. 27. März 2024 (hessen.de).</ref>
Verwaltungsgeschichte im Überblick
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,<ref group="Anm.">Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.</ref> denen Batten angehört(e):<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
- vor 1803: Heiliges Römisches Reich, Hochstift Fulda, Amt Bieberstein
- 1803–1806: Heiliges Römisches Reich, Fürstentum Nassau-Oranien-Fulda, Fürstentum Fulda, Amt Bieberstein
- 1806–1810: Kaiserreich Frankreich,<ref group="Anm.">Infolge der Napoleonischen Kriege.</ref> Fürstentum Fulda (Militärverwaltung)
- 1810–1813: Großherzogtum Frankfurt, Departement Fulda, Distrikt Bieberstein
- 1814–1816: Königreich Bayern, Amt Bieberstein
- 1817–1837: Königreich Bayern,<ref group="Anm.">Infolge der Beschlüsse des Wiener Kongresses.</ref> Untermainkreis, Landgerichtsbezirk Hilder
- 1838–1861: Königreich Bayern, Regierung Unterfranken und Aschaffenburg, Landgerichtsbezirk Hilders
- 1862–1866: Königreich Bayern, Regierungsbezirk Unterfranken, Bezirksamt Gersfeld<ref group="Anm.">Trennung zwischen Justiz (Landgericht Weyhers) und Verwaltung.</ref>
- ab 1867: Norddeutscher Bund, Königreich Preußen,<ref group="Anm.">Infolge des Deutschen Krieges.</ref> Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Gersfeld
- ab 1871: Deutsches Reich, Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Gersfeld
- ab 1918: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Gersfeld
- ab 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Fulda
- ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Provinz Kurhessen, Landkreis Fulda
- ab 1945: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, Groß-Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Fulda
- ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Fulda
- ab 1949: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Fulda
- ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Fulda, Gemeinde Hilders
Bevölkerung
Einwohnerstruktur 2011
Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Batten 223 Einwohner. Darunter waren 3 (1,3 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 66 Einwohner unter 18 Jahren, 126 waren zwischen 18 und 49, 60 zwischen 50 und 64 und 72 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 138 Haushalten. Davon waren 39 Singlehaushalte, 48 Paare ohne Kinder und 42 Paare mit Kindern, sowie 9 Alleinerziehende und keine Wohngemeinschaften. In 33 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 90 Haushaltungen leben keine Senioren.<ref name="Z2011E" />
Einwohnerentwicklung
- 1812: 30 Feuerstellen, 229 Seelen<ref name="lagis" />
| Batten: Einwohnerzahlen von 1812 bis 2023 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1812 | 272 | |||
| 1834 | 361 | |||
| 1840 | 344 | |||
| 1846 | 347 | |||
| 1852 | 350 | |||
| 1858 | 327 | |||
| 1864 | 336 | |||
| 1871 | 297 | |||
| 1875 | 286 | |||
| 1885 | 294 | |||
| 1895 | 284 | |||
| 1905 | 309 | |||
| 1910 | 321 | |||
| 1925 | 321 | |||
| 1939 | 312 | |||
| 1946 | 460 | |||
| 1950 | 421 | |||
| 1956 | 347 | |||
| 1961 | 346 | |||
| 1967 | 372 | |||
| 1970 | 368 | |||
| 1980 | ? | |||
| 1990 | ? | |||
| 2000 | ? | |||
| 2011 | 223 | |||
| 2023 | 285 | |||
| Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: Die Bevölkerung der Gemeinden 1834 bis 1967. Wiesbaden: Hessisches Statistisches Landesamt, 1968. Weitere Quellen: LAGIS<ref name="lagis" />; Gemeinde Hilders<ref name="DF" />; Zensus 2011<ref name="Z2011E" /> | ||||
Historische Religionszugehörigkeit
| • 1885: | 6 evangelische (= 1,70 %), 289 katholische (= 98,30 %) Einwohner<ref name="lagis" /> |
| • 1961: | 34 evangelische (= 9,83 %), 310 katholische (= 89,60 %) Einwohner<ref name="lagis" /> |
Politik
Für Batten besteht ein Ortsbezirk (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Batten) mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung. Der Ortsbeirat besteht aus fünf Mitgliedern.<ref name="HS" /> Bei den Kommunalwahlen in Hessen 2021 betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 65,76 %. Alle Kandidaten gehörten der Bürgerliste an.<ref>Ortsbeiratswahl Batten. In: Votemanager. Gemeinde Hilders, abgerufen im September 2024.</ref> Der Ortsbeirat wählte Horst Reulbach zum Ortsvorsteher.<ref>Ortsbeiräte der Gemeinde Hilders. In: Webauftritt. gemeinde Hilders, abgerufen im September 2024.</ref>
Weblinks
- Webauftritt der Marktgemeinde Hilders
- Batten, Landkreis Fulda. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
- Vorlage:HessBib
Anmerkungen und Einzelnachweise
Anmerkungen <references group="Anm." />
Einzelnachweise <references> <ref name="lagis"> Batten, Landkreis Fulda. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 28. März 2022). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref> <ref name="Z2011E"> Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 8,0 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 10 und 66, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Oktober 2020. </ref> </references>
Batten | Brand | Dietges | Dörmbach | Eckweisbach | Hilders | Liebhards | Rupsroth | Simmershausen | Unterbernhards | Wickers