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Regeldifferenz

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Blockschaltbild eines einfachen Standard-Regelkreises, bestehend aus den Funktionselementen Regelstrecke, Messglied, Regler und Stellglied und den Funktionsgrößen Regelgröße y (mit Istwert yM, Sollwert w und Regeldifferenz e=w−yM), Steuergröße u, Stellgröße uR und Störgröße(n) d

Die Regeldifferenz ist in der Regelungstechnik die Differenz e=w−yM zwischen dem vorgegebenen augenblicklichen Wert oder Sollwert w (der Führungsgröße) und dem gemessenen Wert oder Istwert yM der Regelgröße.

Soll beispielsweise die Temperatur in einem Gewächshaus 20 °C betragen, aber es wird eine Ist-Temperatur von 18 °C gemessen, so beträgt die Regeldifferenz +2 K (Kelvin).

Die Regelabweichung dagegen ist die Differenz xW=yM−w zwischen Istwert yM und Sollwert w, also die negative Regeldifferenz: xW=−e.

Die Aufgabe einer Regelung besteht darin, den Betrag der Regeldifferenz zu verringern, im Idealfall auf Null zu bringen.

In der NC-Technik wird die Abweichung zwischen Positionssoll- und Positionsistwert als Schleppfehler bezeichnet.