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Anita Lackenberger

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Anita Lackenberger (* 1961 in St. Pölten<ref name="dieniederoesterreicherin181220"/>) ist österreichische Historikerin und Filmemacherin.

Leben

Anita Lackenberger wuchs als Tochter einer alleinerziehenden Mutter auf und studierte nach der Matura Geschichte an der Universität Wien.<ref>Ein Aufbruch in die Freiheit? Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Dezember 2018; abgerufen am 15. Mai 2022.</ref><ref>Herrinnen der Wüste | film | Österreichisches Kulturforum Prag. Abgerufen am 15. Mai 2022.</ref> In den 1990er-Jahren schrieb sie Bücher sowohl über Wandern, Kochen, Backen, als auch mit historischem Kontext (beispielsweise über Elisabeth Plainacher, welche in Wien als Hexe gefoltert wurde). In den später folgenden Dokumentarfilmen legt die bekennende Feministin den Fokus oft auf die Rolle der Frauen.<ref name="dieniederoesterreicherin181220" /> 2014 veröffentlichte sie mit Vals ihren ersten Kinofilm, dem 2018 mit Ein wilder Sommer – Die Wachausaga ihr zweiter Spielfilm folgte. In beiden Fällen zeigte sie sich sowohl für das Drehbuch, als auch die Regie verantwortlich. Ihr langjähriger Lebenspartner Gerhard Mader übernimmt bei den Filmproduktionen Kamera, Schnitt und Produktion, welche durch sein Produktionsunternehmen Produktion West umgesetzt wird.<ref name="dieniederoesterreicherin181220" /><ref>Startseite: produktion West Filmproduktion Innsbruck. Abgerufen am 15. Mai 2022.</ref> Anita Lackenberger lebt in Tirol und in Niederösterreich und ist Mutter einer Tochter und eines Sohnes.<ref name="dieniederoesterreicherin181220"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Niederösterreicherin: Ein Aufbruch in die Freiheit? (Memento vom 20. Dezember 2018 im Internet Archive). Artikel vom 20. Dezember 2018, abgerufen am 15. Mai 2022.</ref>

Mitte 2021 hatte ihr Dokudrama Das Land, der Bischof und das Böse über den St. Pöltner Bischof Michael Memelauer mit Johannes Seilern in der Hauptrolle im Hollywood Megaplex in St. Pölten Premiere.<ref name="noen281255277">Daniel Lohninger: Lackenberger-Film als Denkmal für den mutigen Bischof. In: Niederösterreichische Nachrichten. 15. Juli 2021, abgerufen am 15. Mai 2022.</ref><ref name="orf3207414">Premiere: Doku-Drama über St. Pöltner Bischof Memelauer. In: ORF.at. 30. Juni 2021, abgerufen am 15. Mai 2022.</ref> Im selben Jahr folgte der Dokuzweiteiler Die Fugger im Silberreich.<ref>Die Fugger im Silberreich. Abgerufen am 15. Mai 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im Februar 2025 wurde Anita Lackenberger für ihre Leistungen das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Niederösterreich verliehen.<ref>Instagram. Abgerufen am 28. Februar 2025.</ref>

Im Verlaufe des Jahres 2025 setzte sich Anita Lackenberger für die Erinnerung an Klaus Sandler ein, einen früh verstorbenen Autor aus St. Pölten. Sandler gab eine bekannte Literaturzeitschrift heraus: DAS PULT, das in der Literaturszene Österreichs und Deutschlands in den 1970er und 80er Jahren bekannt war. Lackenberger organisierte u. a. am 18. Dezember 2025 eine literarische Veranstaltung im Rathaus von St. Pölten, bei der an die Literatur von Klaus Sandler und an sein Schaffen erinnert wurde - quasi zu seinem 80. Geburtstag.

Publikationen

  • Wir backen Lebkuchen! mit über 80 Rezepten, Stocker Verlag, Graz 1996, ISBN 3-7020-0756-3.
  • Weinviertel, Nördl. Burgenland: Wandern mit Kindern, Stocker Verlag, Graz 1997, ISBN 3-7020-0779-2.
  • mit Thomas A. Aichmair: Geschichten und Rezepte aus dem kaiserlichen WienTales and recipes from the emperial Vienna. Übers.: Monika Rosenthaler, Kochbuch deutsch und englisch, Modul Advertising, Wien 1997, ISBN 3-901827-00-5.
  • Ein teuflisch Werk: die Torturen der Hexe von Wien: Folterprotokoll 1583, Freya Verlag, Unterweitersdorf 1998, ISBN 3-901279-68-7.

Filme

Einzelnachweise

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Weblinks

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