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Achmer

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Achmer
Stadt Bramsche
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(4242)&title=Achmer 52° 24′ N, 7° 56′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(4242) 52° 23′ 34″ N, 7° 56′ 15″ O
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Höhe: 52 m
Fläche: 28,26 km²<ref name="Gindex" />
Einwohner: ca. 4242 (2011)<ref name="Gindex">Gemarkung Achmer, Stadt Bramsche. In: GEOindex. Abgerufen im September 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 150 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1971
Postleitzahl: 49565
Vorwahl: 05461

Achmer ist der flächenmäßig größte Ortsteil von Bramsche. Er ist durch die Hase, den Mittellandkanal und den Flugplatz Achmer gekennzeichnet.

Achmer grenzt im Norden an Bramsche-Mitte und auch an Osnabrück, im Westen an Ueffeln und im Süden an Pente und erstreckt sich von der Haseniederung bis hinauf in den Südteil des Gehns. Der alte Ortskern ist eine noch deutlich sichtbare Bauernsiedlung. Die über Jahrhunderte bäuerliche Struktur Achmers begann sich zu verändern, als 1876 die Eisenbahn durch den Ort fuhr und ein Bahnhof an der Bahnstrecke Oldenburg–Osnabrück angelegt wurde. 1935 wurde mit dem Bau des Flugplatzes Achmer begonnen, der ab 1940 als Feldflugplatz für Jagdflieger diente und heute hauptsächlich Segelflieger bedient.

Die Gemeinde Achmer bestand aus den Ortsteilen Larberge, Wackum, Tömmern, Hemke, Grünegras und Westerhausen. Am 1. Januar 1971 wurde sie in die Stadt Bramsche eingegliedert.<ref name="Gemeindeverzeichnis1970bis1982"></ref>

Die frühere Gemeinde hatte eine Fläche von 28,29 km².<ref Name="Gemeindeverzeichnis 1950" /><ref name="Gindex" />

Heute ist Achmer ein Schwerpunktgebiet Bramsches für Industrie und Gewerbe. Achmers Ortsbürgermeisterin ist Anke Hennig (SPD).

Ortsnamensdeutung

1160 wurde ein Lachenbure unbekannter Lage beurkundet; 1186 ein Achenbure. Möglicherweise handelt es sich um dieselbe Ansiedlung. „Lache“, auch „Lake“, ist seichte Stelle, ein Wasserpfuhl. Eine „Ache“ ist insbesondere im süddeutschen Raum ein (Gebirgs-)fluss. „Bure“ bedeutet Bauerschaft.<ref>Wilhelm Fangmeyer: Deutung von Ortsnamen im Osnabrücker Land. In: Heimat-Jahrbuch Osnabrücker Land, 1982, S. 78.</ref>

Politik

Ortsrat

Der Ortsrat, der den Ortsteil Achmer vertritt, setzt sich aus 13 Mitgliedern zusammen. Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2021 und endet am 31. Oktober 2026.

Bei der Kommunalwahl 2021 ergab sich folgende Sitzverteilung:<ref>Ergebnis Ortsratswahl 2021. Abgerufen am 13. Juli 2022.</ref><templatestyles src="Wahldiagramm/styles.css" />

Ortsratswahl 2021
Wahlbeteiligung: 64,87 %
 %
60
50
40
30
20
10
0
55,3 %
28,1 %
16,6 %
Ortsrat 2021
   
Insgesamt 13 Sitze

Ortsbürgermeister

  • Seit 2018 Anke Hennig (SPD)
  • 2014–2018 Dennis Kaden (SPD)
  • 1994–2014 Heiner Pahlmann (SPD)
  • 1985–1994 Heinz Lewandowsky (SPD)<ref>Björn Dieckmann: Dennis Kaden neuer Ortsbürgermeister von Achmer. In: noz.de. Neue Osnabrücker Zeitung, 1. Oktober 2014, abgerufen am 19. März 2020.

</ref>

Einwohnerentwicklung

Wohnbevölkerung der Gemeinde Achmer mit Gebietsstand vom 27. Mai 1970:<ref>Niedersächsisches Landesverwaltungsamt (Hrsg.): Gemeindestatistik Niedersachsen 1970. Teil 2: Bevölkerung und Erwerbstätigkeit, Heft 5: Regierungsbezirk Osnabrück, Hannover 1973, S. 26.</ref>

Datum Einwohner
17. Mai 1939 967
13. September 1950 1701
6. Juni 1961 1904
27. Mai 1970 2050

Verkehr

Datei:Bahnhofsschild Achmer.jpg
Bahnhofsschild Achmer

Der Bahnhof Achmer liegt an der Bahnstrecke Oldenburg–Osnabrück. Es hält im Stundentakt die RB 58 (Osnabrück – Bremen) sowie frühmorgens ein Zugpaar der Linie RE 18 (Osnabrück – Wilhelmshaven).

Linie Verlauf Takt Betreiber
RB 58 Bremen Hbf – Bremen-Neustadt – Delmenhorst – Ganderkesee – Brettorf – Wildeshausen – Rechterfeld – Goldenstedt (Oldb) – Lutten – Vechta – Lohne (Oldb) – Mühlen (Oldb) – Steinfeld (Oldb) – Holdorf (Oldb) – Neuenkirchen (Oldb) – Rieste – Hesepe – Bramsche – Achmer – Halen – Osnabrück Altstadt – Osnabrück Hbf
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2023
60 min NordWestBahn

Siehe auch

Weblinks

Commons: Achmer – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

<references> <ref name="Gemeindeverzeichnis 1950">Vorlage:Gemeindeverzeichnis Deutschland 1950</ref> </references>

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