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Fallbach (Kinzig)

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Fallbach
Datei:Fallbach 2.jpg
Der Fallbach vor Hanau

Der Fallbach vor Hanau

Daten
Gewässerkennzahl DE: 24788
Lage Rhein-Main-Tiefland

Rhein-Main-Tiefland


Deutschland

Flusssystem Rhein
Abfluss über Kinzig → Main → Rhein → Nordsee
Quelle im Ronneburger Hügelland, östlich von Büdingen-Vonhausen
50° 15′ 46″ N, 9° 6′ 38″ O
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Quellhöhe ca. 200 m ü. NHN<ref name="GE">Google Earth</ref>
Mündung in Hanau in die KinzigKoordinaten: 50° 8′ 30″ N, 8° 54′ 56″ O
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Mündungshöhe ca. 105 m ü. NHN<ref name=GE/>
Höhenunterschied ca. 95 m
Sohlgefälle ca. 3,9 ‰
Länge 24,2 km<ref name="hmulv">Gewässerkartendienst des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Hinweise)</ref>
Einzugsgebiet 126,709 km²<ref name=hmulv/>
Abfluss<ref name="DE-HE_WRRL">Gewässerkartendienst des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Hinweise)</ref>
AEo: 126,71 km²
an der Mündung
MNQ
MQ
Mq
134,2 l/s
559,2 l/s
4,4 l/(s km²)
Rechte Nebenflüsse Krebsbach
Datei:Fallbachmuendung Hanau.jpg
Mündung des Fallbachs in die Kinzig in Hanau

Mündung des Fallbachs in die Kinzig in Hanau

Der Fallbach ist ein gut vierundzwanzig Kilometer langer rechtsseitiger und nordöstlicher Zufluss der Kinzig im Main-Kinzig-Kreis und in Hanau in Hessen. Im regionalen Sprachgebrauch wird dem Bach oft ein weiblicher Artikel vorangestellt, er wird also „die Fallbach“ genannt.

Name

Der Unterlauf wird 793 als Surdafalacha (lat. surda ='die Taube') erstmals urkundlich genannt. Das Grundwort bildet hier -aha mit der Bedeutung 'Fließgewässer' und das Bestimmungswort stammt vom ahd. Wort falo für 'fahl' ab. Die Benennung erfolgte demzufolge nach der Farbe des Wassers.<ref>Vorlage:Greule-DGNB</ref>

Geographie

Verlauf

Der Fallbach entspringt am Fuße des südwestlichen Büdinger Waldes, östlich von Büdingen-Vonhausen, direkt an der Bundesstraße 457. Er durchfließt das Ronneburger Hügelland unterhalb der namensgebenden Burg. Bei Erlensee-Langendiebach wird zeitweise ein Teil seines Wassers über den Landwehrbach der Kinzig bei Rückingen zugeführt. Am nördlichen Stadtrand von Hanau fließt dem Fallbach der Krebsbach zu. Der Fallbach durchfließt Hanau in südlicher Richtung und mündet schließlich in die Kinzig.

Einzugsgebiet

Das 126,71 km² große Einzugsgebiet des Fallbachs liegt im Büdingen-Meerholzer Hügelland und in der Untermainebene und wird über die Kinzig, den Main und den Rhein zur Nordsee entwässert.

Es grenzt

  • im Osten an das der Gründau, die in die Kinzig mündet
  • im Südwesten an das des Braubach, der in den Main mündet
  • im Westen an das des Braubachzuflusses Säulbach
  • im Nordwesten an das der Nidder, die in den Mainzufluss Nidda mündet
  • im Norden an das des Nidderzuflusses Seemenbach

Zuflüsse und Abzweigungen

  • Michelsgrundgraben<ref name="LK" /> [GKZ 24788132] (rechts), 0,9 km
  • Kuhbodengraben<ref name="LK" /> (links), 1,1 km<ref name="EM" />
  • Sauweidegraben<ref name="LK" /> [GKZ 24788134] (rechts), 1,5 km
  • Schloßwiesengraben<ref name="LK" /> [GKZ 24788136] (links), 0,7 km
  • Taubersbach<ref name="LK" /> (rechts), 1,3 km<ref name="EM" />
  • Weiersgraben<ref name="LK">Bezeichnung nach der Liegenschaftskarte</ref> (rechts), 0,4 km<ref name="EM">Eigenmessung auf dem Geoportal Hessen</ref>
  • Bohnebach<ref>Bezeichnung nach der Flur Bohnebach auf der Liegenschaftskarte</ref> [GKZ 247881714] (rechts), 1,0 km
  • Eckenbach (rechts), 0,8 km
  • Rübschichbach (rechts), 2,0 km
  • Landwehr-Bach<ref>Mündet in die Kinzig</ref> (linke Abzweigung), 2,5 km
  • Krebsbach (rechts), 25,0 km

Flusssystem Kinzig

Ortschaften

Der Fallbach durchfließt folgende Ortschaften:

Daten und Charakter

Der Fallbach ist ein feinmaterialreicher, silikatischer Mittelgebirgsbach. Sein oberirdisches Einzugsgebiet umfasst ein Gebiet von 126,7 km²<ref name=hmulv/>. Der Ober- und Mittellauf hat ein leicht bewegtes Relief und wird durch Felder, Wiesen- und Weidelandschaften bestimmt. Im Unterlauf durchfließt er einen städtischen Verdichtungsraum mit relativ ebenen Flächen. Sein Mittlerer Abfluss (MQ) beträgt 559,2 l/s<ref name=hmulv/>.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Fallbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien