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Natriumwolframat

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Strukturformel
2 Natriumion Orthowolframation
Allgemeines
Name Natriumwolframat
Andere Namen
  • Dinatriumwolframat
  • Natriumorthowolframat
Summenformel Na2WO4
Kurzbeschreibung

weiße, geruchlose Kristalle<ref name="GESTIS"/>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
PubChem 26052
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Eigenschaften
Molare Masse
  • 293,82 g·mol−1
  • 329,85 g·mol−1 (Dihydrat)
Aggregatzustand

fest

Dichte
Schmelzpunkt

698 °C (wasserfrei)<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Löslichkeit

gut in Wasser (730 g·l−1 bei 20 °C, Dihydrat)<ref name="Merck" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="GESTIS" />
Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 302
P: 264​‐​270​‐​301+312​‐​330​‐​501<ref name="GESTIS" />
Toxikologische Daten

1190 mg·kg−1 (LD50Ratteoral)<ref name="Merck" />

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Natriumwolframat (genauer Natriumorthowolframat) ist ein weißes, kristallines, gut wasserlösliches Salz aus der Gruppe der Wolframate.

Gewinnung und Darstellung

Natriumwolframat ist ein wichtiges Zwischenprodukt bei der Herstellung von Wolfram aus Scheelit (CaWO4) und Wolframit (Fe,MnWO4) und wird durch Reaktion der Minerale mit NaOH oder Na2CO3 erhalten.

<math>\mathrm{WO_3 + 2 \ NaOH \rightarrow Na_2WO_4 + H_2O}</math>

Eigenschaften

Natriumwolframat kommt auch als Dihydrat Na2WO4·2 H2O vor, welches bei über 100 °C sein Kristallwasser abgibt. Wässrige Lösungen von Natriumwolframat reagieren alkalisch (pH-Wert 9–11,5 bei einer Messtemperatur von 20 °C und einer Konzentration von 100 g/l).<ref name="GESTIS" />

Bei Beigabe einer Säure polymerisiert Natriumwolframat und nimmt dabei eine gelbliche Farbe an.

Verwendung

Natriumwolframat dient ähnlich wie Ammoniumwolframat als Katalysator in der organischen Chemie.<ref>Patent DE60127192T2: Katalysatoren für die Herstellung von Olefinen durch oxidative Dehydrierung. Angemeldet am 8. Juni 2001, veröffentlicht am 22. November 2007, Anmelder: Saudi Basic Industries Corp, Erfinder: Saeed M. Al-Zahrani et al.</ref>

Einzelnachweise

<references />