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Heidkopf (Olsberg)

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Heidkopf
Blick vom Ginsterkopf nach Westen über Olsberg-Elleringhausen hinweg zum Heidkopf (links) und zum Olsberg (rechts)
Blick vom Ginsterkopf nach Westen über Olsberg-Elleringhausen hinweg zum Heidkopf (links) und zum Olsberg (rechts)
Höhe 715,4 m ü. NHN <ref name="DE-NW_TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)</ref>
Lage nahe Bruchhausen; Hochsauerlandkreis, Nordrhein-Westfalen (Deutschland)
Gebirge Rothaargebirge
Dominanz 2,67 km → Feldstein (Nordwesten des Istenbergs)
Schartenhöhe 220 m ↓ Kreisstraße Bruchhausen–Assinghausen, zum Öhrenstein
Koordinaten 51° 19′ 53″ N, 8° 30′ 31″ OKoordinaten: 51° 19′ 53″ N, 8° 30′ 31″ O
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Datei:Olsberg Berge Heidkopf und Olsberg Sauerland Ost 701 pk.jpg
Luftbild: Gipfel von Heidkopf (mittig) und Olsberg, mit Sender Olsberg (rechts) und den Nachbargipfeln Schmalenberg und Ohlenkopf (links)
Datei:Heidkopf von Wiemeringhausen (Elop).jpg
Der Heidkopf von Wiemeringhausen im SSW aus

Der Heidkopf ist ein 715,4 m ü. NHN<ref name="DE-NW_TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)</ref><ref>Digitales Geländemodell, 1:10.000</ref> hoher Berg im Rothaargebirge. Er liegt nahe Bruchhausen im nordrhein-westfälischen Hochsauerlandkreis.

Geographie

Lage

Der Heidkopf erhebt sich in den Nordausläufern des Rothaargebirges. Sein Gipfel liegt 3 km südsüdöstlich der Kernstadt von Olsberg mit dessen östlicher Ortslage Gierskopp, 2,7 km westsüdwestlich von Elleringhausen, 2 km nordwestlich von Bruchhausen, 2,7 km nördlich von Assinghausen und 2,4 km (je Luftlinie) nordöstlich von Wulmeringhausen; sie alle sind Olsberger Stadtteile. Er gehört zu einem in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Höhenzug, mit dem Heidkopf im Süden und dem Olsberg im Norden, der die Ruhr von ihrem östlich verlaufenden Zufluss Gierskoppbach trennt. Südlich des Bergs entspringt der Ruhr-Zufluss Assmecke.

Benachbarte Berge und Erhebungen sind – mit Höhe in Meter (m) über Normalhöhennull (NHN): Olsberg (703,8 m) im Norden, Ruthenberg (543 m) im Nordosten, Ginsterkopf (663,3 m) im Ostnordosten, Istenberg (728 m mit Bruchhauser Steinen 756 m) im Südosten, Iberg (596,3 m) im Südsüdosten, Haven (455 m) im Südwesten und Wiedegge (732,3 m) mit ihren Ausläufern Ohlenkopf (Ohlenberg; 729,2 m) und Schmalenberg (714,2 m) im Westsüdwesten.

Naturräumliche Zuordnung

Der Heidkopf gehört in der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Süderbergland (Nr. 33), in der Haupteinheit Rothaargebirge (mit Hochsauerland) (333) und in der Untereinheit Hochsauerländer Schluchtgebirge (333.8) zum Naturraum Ramsbecker Rücken und Schluchten (333.81). Die Landschaft fällt nach Süden und Osten in den Naturraum Bödefelder Mulde (333.80) ab. Nach Nordwesten leitet sie vorbei am Olsberg in die zur Haupteinheit Sauerländer Senken (335) zählende Untereinheit Oberruhrgesenke (335.0) über.<ref name="BfL-111" />

Berghöhe und Bewaldung

Auf topographischen Karten ist nahe dem Heidkopfgipfel (715,3 m)<ref name="DE-NW_TIM">Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)</ref> ein trigonometrischer Punkt auf 715,1 m<ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref> Höhe verzeichnet. Der Berg ist abgesehen von Windwurfflächen seiner Hochlagen überwiegend stark bewaldet.

Schutzgebiete

Auf den Nordost- und Südwestflanken des Heidkopfs liegen Teile des Naturschutzgebiets Hangwälder des Olsberges (CDDA-Nr. 329413, 2001 ausgewiesen, 1,68 km² groß). Auf dem Berg befinden sich Teile des Landschaftsschutzgebiets Olsberg (CDDA-Nr. 345105; 2004; 79,52 km²) und auf seiner Südflanke solche des LSG Kultur- und Offenlandschaftskomplex Bruchhausen (CDDA-Nr. 345044; 2004; 1,82 km²).<ref name="DE_BFN-Karten">Karten und Daten des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)</ref>

Weblinks

Commons: Heidkopf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="BfL-111"> Martin Bürgener: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 111 Arolsen. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1963. → Online-Karte (PDF; 4,1 MB) </ref> </references>