Longquan-Brennofen
Der Longquan-Brennofen (chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), englisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist ein berühmter chinesischer Keramikbrennofen („China kiln“) aus der Zeit der Song-Dynastie im Südwesten der chinesischen Provinz Zhejiang. Es handelt sich um einen der berühmtesten Seladon-Brennöfen des alten China im südlichen Landstrich.
Geschichte
Die Bezeichnung Longquan-Brennofen dient als Oberbegriff für mehrere hundert<ref>Siehe die jüngeren Angaben bei <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Longquan Celadon Baking Techniques. Chinaculture.org ( vom 19. Dezember 2014 im Internet Archive).</ref> verschiedene, über ein weites Gebiet verstreute Brennöfen.<ref>Siehe die ältere <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Karte ( vom 10. Mai 2018 im Internet Archive) (Die Brennofenstätten sind mit einem fetten Punkt eingezeichnet).</ref> Sein Gebiet erstreckt sich in der Provinz Zhejiang über Longquan, Wuyi, Yongjia, Wencheng und Taishun.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Site of Celadon Kiln at Longquan. Chinaculture.org ( vom 23. November 2008 im Internet Archive).</ref> Die archäologische Stätte des Seladon-Brennofens von Longquan der Zeit der Südlichen Song-Dynastie wurde 1959 ausgegraben. Sie liefert wichtiges Material für die Erforschung von Produktion, Typen, Stilen und Kunsthandwerk des Longquan-Seladons der Zeit der Südlichen Song-Dynastie.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Site of Celadon Kiln at Longquan. Chinaculture.org ( vom 7. Oktober 2008 im Internet Archive). Nach dem Cihai wurde sie 1960 ausgegraben.</ref>
Eine wichtige Brennöfenstätte befand sich in den Dörfern Dayao (大窑) und Jincun (金村) der Großgemeinde Xiaomei (小梅镇)<ref>Zur administrativen Gliederung von Longquan, siehe 丽水市-行政区划网(区划地名网) (Netzwerk der Stadtverwaltung von Lishui (Regional Geographical Names Network)).</ref> in Longquan, Provinz Zhejiang. Der Brennofen hat seine Ursprünge in der Zeit der Fünf Dynastien, er führte die Tradition des (tang-zeitlichen) Yue-Brennofenss fort und brannte Seladon.<ref>chin. qīngcí 青瓷. Das Neue chinesisch-deutsche Wörterbuch (Xin Han-De cidian) übersetzt mit „blaßgrün getöntes Porzellan“.</ref><ref>Cihai, S. 1067. Die folgende Darstellung ist eng an dieses Werk angelehnt.</ref> Seine Blütezeit fiel in der Zeit der Südlichen Song-Dynastie. Die Longquan-Keramikbrennöfen der Zeit der Südlichen Song-Dynastie können in zwei Typen eingeteilt werden: Bei dem einen ist der Rohling<ref>taizhi </ref> feinkörnig und strahlend weiß, bei den Farbglasuren sind der helle grünlich-blaue (fenqing)<ref>fěnqīng 粉青</ref> und der essigpflaumengrüne (meiziqing )<ref>méiziqīng 梅子青</ref> Farbton repräsentativ, als dekorative Muster dienen plastisch hervorzutreten scheinende Dekorationen und Applikationen.<ref>Cihai, S. 1067.</ref> Dieser Typ wird gewöhnlich Di-Brennofen („Brennofen des jüngeren Bruders“; chin. Dì yáo 弟窑) genannt; unter dem Namen des Longquan-Brennofens wird gewöhnlich immer dieser Typ bezeichnet.<ref>Cihai, S. 1067.</ref> Der andere Typ wird gewöhnlich Ge-Brennofen („Brennofen des älteren Bruders“; Gē yáo 哥窑) genannt.
Die Utensilienformen des Longquan-Brennofens sind sehr vielfältig, neben Haushaltsgegenständen für den täglichen Bedarf wurden auch verschiedene Schreibutensilien und verschiedene antikisierende Gefäße<ref>Das Cihai listet die Gefäßtypen píng 瓶, gū 觚, dǐng 鼎 und lú 炉 auf.</ref> gebrannt.<ref>Cihai, S. 1067.</ref> In der Zeit der Yuan-Dynastie wurde seine Keramik in großen Mengen nach Übersee exportiert<ref>Siehe z. B. den Artikel Sinan-Schiffswrack.</ref>, später wurde die Produktion nach Lishui<ref>丽水</ref> und Yongjia<ref>永嘉</ref> ausgedehnt.<ref>Cihai, S. 1067. Zur späteren Ausdehnung vgl. auch <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Site of Celadon Kiln at Longquan. Chinaculture.org ( vom 23. November 2008 im Internet Archive).</ref> In der Zeit der Ming-Dynastie wurde sie noch fortgeführt, in der mittleren Zeit der Mandschu-Dynastie begann der Niedergang und die Produktion wurde eingestellt. Nach der Gründung der Volksrepublik China wurde die Produktion wiederbelebt.<ref>Cihai, S. 1067. Siehe auch Liste des immateriellen Kulturerbes der Volksrepublik China.</ref>
Denkmal der VR China
Die Stätte des Longquan-Brennofens von Dayao steht seit 1988 auf der Liste der Denkmäler der Volksrepublik China (3-228).
Immaterielles Kulturerbe der Volksrepublik China
Brennen und Manufaktur des Seladons aus Longquan<ref>Longquan qingci shaozhi jiyi 龙泉青瓷烧制技艺 Longquan Celadon Baking Techniques</ref> wurden 2006 in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Volksrepublik China (VIII-9)<ref>Vgl. <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Longquan Celadon Baking Techniques ( vom 19. Dezember 2014 im Internet Archive).</ref> und 2009 in die UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen.<ref>Traditional firing technology of Longquan celadon. UNESCO Intangible Cultural Heritage, 2009.</ref>
Schiffswrackfunde
Auf dem Schiffswrack Nanhai Nr. 1 befanden sich unter anderem Seladon aus der Südlichen Song-Dynastie aus diesem Brennofen. Ebenfalls im Sinan-Schiffswrack aus der Yuan-Dynastie.
Literatur
- Longquan qingci yanjiu (Forschungen zum Longquan-Seladon). Peking 1989.
- Chuimei Ho (Hrsg.): New Light on Chinese Yue and Longquan Wares. Centre of Asian Studies, The University of Hong Kong, Hong Kong 1994.
- 龙泉东区窑址发掘报告 / 浙江省文物考古研究所编 (An Excavation Report of the Kiln Sites in the East of Longquan). Wenwu chubanshe, Peking 2005, ISBN 7-5010-1647-X.
- Katalog der Barlow Collection (Suchwort „Longquan“).
Nachschlagewerke
- Cihai. Shanghai cishu chubanshe, Shanghai 2002, ISBN 7-5326-0839-5.
- Zhongguo da baike quanshu: Kaoguxue (Archäologie). Zhongguo da baike quanshu chubanshe, Peking 1986 (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />online ( vom 10. Mai 2018 im Internet Archive)).
Siehe auch
Weblinks
- Longquan yaozhi (chinesisch)
Fußnoten
<references/>
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Koordinaten: 28° 5′ N, 119° 7′ O
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