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Hochbuch (Lindau)

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Hochbuch
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1074)&title=Hochbuch 47° 34′ N, 9° 41′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1074) 47° 34′ 11″ N, 9° 41′ 4″ O
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Höhe: 435 m
Einwohner: 1074 (25. Mai 1987)<ref>Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Gebietsstand: 25. Mai 1987 München 1991, S. 406.</ref>
Postleitzahl: 88131
Vorwahl: 08382
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Hochbuch (mundartlich: Hochbuəch<ref name="Loeffler">Heinrich Löffler: Stadt- und Landkreis Lindau. In: Historisches Ortsnamenbuch von Bayern. Teil Schwaben. Band 6, München, 1973, S. 40.</ref>) ist ein Stadtteil der Großen Kreisstadt Lindau (Bodensee).

Geografie

Das Hochbuch liegt zwischen den Stadtteilen Hoyren im Nordwesten und Aeschach im Südosten. Außerdem grenzt es an den Entenberg und das Dunkelbuch.

Gliederung

Datei:Hochbuch Panorama 20160410.jpg
Hochbuch, im Hintergrund Entenberg (links) und Heimesreutin (rechts)

Zu Hochbuch zählen außer dem Kernbereich (Tobelstraße) der Ort Achrainmühle. Der Ort selbst liegt auf einem Plateau zwischen mehreren Hügeln (z. B. Entenberg, Diepoldsberg).

Geschichte

Der Ort wurde erstmals urkundlich im Jahr 1332 durch einen Wein- und Baumgarten auf dem Hochbuch erwähnt.<ref name="Loeffler" /> Somit steht der Ortsname für einen Flurnamen, der einen hochgelegenen Buchenwald beschreibt.<ref name="Loeffler" /> Vermutlich ab dem 15. Jahrhundert erfolgten die ersten Ansiedelungen.<ref name="Loeffler" /> Im Jahr 1626 wurden in Hochbuch und Oberhochbuch zehn Häuser gezählt, im Jahr 1812 19 Wohngebäude.<ref name="Loeffler" /> Hochbuch war Teil der ehemaligen Gemeinde Aeschach, die am 1. Februar 1922 nach Lindau eingemeindet wurde.<ref name="Loeffler" />

Wirtschaft

In Hochbuch gibt es einige Obstbaubetriebe, zwei Viehhöfe, eine Glaserei/Fensterbau und eine Baumschule.

Baudenkmäler

Siehe: Liste der Baudenkmäler in Hochbuch

Brauchtum

Fasnet

Seit 2009 gibt es in Hochbuch den eingetragenen Verein „Hochbucher Obsthexen“<ref>Hochbucher Obsthexen. Abgerufen am 30. Januar 2023.</ref>. Durch Häs und Maske verwandeln sich die Mitglieder des traditionell-alemannische Fasnetvereins in die Narrenfigur „Hochpurgl“. Die Einzelmaske des Teufels tritt nur einmal im Jahr beim Hexentanz während des Narrenbaumstellens in Erscheinung. Der Narren-Ruf ist „Apfel – Beiss nei!“

Veranstaltungen

In einer Obsthalle in Hochbuch fand alljährlich das Lindauer Oktoberfest statt. Es ist ein traditionelles Volksfest, das 2006 vom Musikverein Lindau-Aeschach/Hoyren wiederbelebt wurde. Außerdem stellen die Hochbucher seit 2009 ihren eigenen Maibaum auf.

Persönlichkeiten

  • Johannes Wildberger (1815–1879), Handwerker und Laienbehandler der Orthopädie, lebte in Hochbuch
  • August Strindberg (1849–1912), schwedischer Schriftsteller und Künstler, lebte in Hochbuch im Eichbühlweg 12<ref>Michael Kiss: Auf den Spuren von August Strindberg in Lindau. In: Jahrbuch des Landkreises Lindau 2002.</ref>
  • Siri von Essen (1850–1912), finnlandschwedische Schauspielerin, lebte in Hochbuch im Eichbühlweg 12
  • Elisabeth von Plotho – verh. Baronin von Ardenne – (1853–1952) lebte ab 1918 in Hochbuch in der Villa „Semmelburg“, Hochbucher Weg 45<ref>Robert Rauh: Fontanes Frauen. Bebra-Verlag 2018, ISBN 978-3-86124-716-6.</ref>

Weblinks

Commons: Hochbuch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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