Zum Inhalt springen

Jack Morava

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 4. August 2025 um 16:21 Uhr durch imported>Onkelkoeln (+DOI).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Jack and Ellen Yoho BC 1971.jpg
Jack und Ellen Morava nahe dem Burgess Shale 1971

Jack Johnson Morava (* 8. Juni 1944; † 1. August 2025<ref>Jack Morava. In: The n-Category Café. 2. August 2025, abgerufen am 3. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) war ein US-amerikanischer Mathematiker, der sich mit algebraischer Topologie beschäftigte.

Morava promovierte 1968 an der Rice University, wo er zunächst ab 1962 Physik studierte und zwei Jahre später zur Mathematik wechselte, bei S. Eldon Dyer (Algebraic Topology of Fredholm Maps)<ref>Jack Johnson Morava im Mathematics Genealogy Project (englisch) Vorlage:MathGenealogyProject/Wartung/id verwendetVorlage:MathGenealogyProject/Wartung/name verwendet abgerufen am 18. August 2024.</ref> und Michael Atiyah. Gleichzeitig war er 1967/68 am Institute for Advanced Study und 1969 in Oxford bei Atiyah. Er war Professor an der Columbia University, der State University of New York und seit 1980 an der Johns Hopkins University.

Er entwickelte in den 1970er Jahren – überwiegend in sonst nicht veröffentlichten Preprints – die Morava-K-Theorie, Kohomologie-Theorien mit Anwendungen in der stabilen Homotopietheorie.<ref>Morava definierte solche periodischen Kohomologietheorien für jede Primzahl p. Dargestellt z. B. in Ravenel Complex cobordism and stable homotopy groups of spheres, Academic Press 1986</ref> Er beschäftigte sich auch mit Kobordismentheorie und mit topologischen Theorien der Gravitation.

Er war seit 1970 mit der Linguistin Ellen Contini-Morava verheiratet, mit der er zwei Kinder hatte. Mit ihr war er 1970 ein Jahr in Moskau. Am dortigen Steklow-Institut traf er unter anderem Israel Gelfand, Yuri Manin, Sergei Petrowitsch Nowikow und Vladimir Arnold.

Weblinks

Commons: Jack Morava – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Schriften (Auswahl)

  • Noetherian localisations of categories of cobordism comodules. Ann. of Math. (2) 121 (1985), no. 1, 1–39, doi:10.2307/1971192
  • Forms of K-theory. Math. Z. 201 (1989), no. 3, 401–428.

Verweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein