Zum Inhalt springen

Ferulago nodosa

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 18. September 2024 um 14:42 Uhr durch imported>Dritte von links (Vegetative Merkmale: -bkl).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />

Ferulago nodosa
Datei:Ferulago nodosa-pjt.jpg

Ferulago nodosa

Systematik
Asteriden
Euasteriden II
Ordnung: Doldenblütlerartige (Apiales)
Familie: Doldenblütler (Apiaceae)
Gattung: Ferulago
Art: Ferulago nodosa
Wissenschaftlicher Name
Ferulago nodosa
(L.) Boiss.

Ferulago nodosa, auch Knotiger Ferulago<ref name="Schönfelder2008" /> oder Knotige Birkwurz genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Ferulago innerhalb der Familie der Doldenblütler (Apiaceae).

Beschreibung

Vegetative Merkmale

Ferulago nodosa ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 50 bis 150 nerreicht. Der Stängel ist rund und die Knoten sind deutlich verdickt. Die Blätter sind vierfach gefiedert. Die Blattabschnitte sind linealisch bis länglich-elliptisch, glatt oder rau und 10 bis 15 Millimeter lang.

Generative Merkmale

Die Blütezeit reicht von April bis Mai. Der doppeldoldige Blütenstand ist neun- bis zwölfstrahlig.<ref name="Schönfelder2008" /> Die Hüll- und Hüllchenblätter sind eiförmig-länglich. Die Blüten sind gelb.<ref name="Schönfelder2008" />

Der Fruchtstiel ist ein bis zweimal so lang wie die Frucht. Die Frucht ist zusammengedrückt, 8 bis 10 Millimeter lang mit etwas gewellten seitlichen und schmaleren Rückenflügeln.<ref name="Schönfelder2008" />

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 22.<ref name="IPCN" />

Ökologie

Es handelt sich um einen Schaft-Hemikryptophyten.

Vorkommen

Ferulago nodosa kommt nur in Albanien, Griechenland, Kreta, Sizilien und Malta auf trockenen Ruderalstellen, Brachland und Phrygana in Höhenlagen von 0 bis 800 Metern vor.<ref name="Euro+Med" />

Taxonomie

Die Erstveröffentlichung erfolgte 1753 unter dem Namen (Basionym) Peucedanum nodosum durch Carl von Linné in Species Plantarum, Tomus I, S. 246. Die Art wurde 1849 durch Edmond Boissier in Diagnoses Plantarum Orientalium novarum Ser. 1. Band 10, S. 37 als Ferulago nodosa <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Boiss. in die Gattung Ferulago gestellt. Synonyme sind: Ferula nodosa <templatestyles src="Person/styles.css" />(L.) Benth. & Hook.f. ex B.D.Jacks., Ferulago geniculata <templatestyles src="Person/styles.css" />Boiss., Hammatocaulis cretica <templatestyles src="Person/styles.css" />Tausch, Ligusticum nodosum <templatestyles src="Person/styles.css" />Willd. ex Schult., Peucedanum creticum <templatestyles src="Person/styles.css" />DC., Peucedanum nodosum <templatestyles src="Person/styles.css" />L. und Selinum nodosum <templatestyles src="Person/styles.css" />Crantz.<ref name="Euro+Med" />

Literatur

Einzelnachweise

<references> <ref name="IPCN"> Ferulago nodosa bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="Euro+Med"> Ralf Hand: Apiaceae. Datenblatt Ferulago In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. Berlin 2011. </ref> <ref name="Schönfelder2008"> Peter Schönfelder, Ingrid Schönfelder: Die neue Kosmos-Mittelmeerflora. Franckh-Kosmos-Verlag Stuttgart 2008. ISBN 978-3-440-10742-3. S. 78. </ref> </references>

Weblinks

Commons: Ferulago nodosa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien