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Pegah Ahmadi

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 26. Oktober 2025 um 15:17 Uhr durch imported>Kamran Müller (Wissenschaftliche Veröffentlichungen).
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Porträtbild einer Frau mit langen dunklen Haaren und Brille, die in ein Mikrofon spricht. Blickrichtung ist nach links.
Pegah Ahmadi bei einer Lesung auf dem Poesiefestival Berlin 2023

Pegah Ahmadi (<phonos file="Fa-پگاه احمدی.ogg">anhören</phonos>/? persisch پگاه احمدی; * 1974 in Teheran) ist eine iranische Dichterin, Literaturkritikerin und Übersetzerin.

Leben

Bereits mit sieben Jahren begann Pegah Ahmadi, Gedichte zu schreiben. Ihren Durchbruch erreichte sie mit siebzehn, als ein Gedicht von ihr in dem Magazin Takāpu veröffentlicht wurde. Ahmadi studierte persische Sprache und Literatur an der Universität von Teheran. Sie veröffentlichte regelmäßig in literarischen Zeitungen im Iran und arbeite als Chefredakteurin der Literaturzeitschrift Paperik. Während ihrer Zeit im Iran publizierte sie mehrere eigene Gedichtbände. Zu ihrem Werk zählen ferner wissenschaftliche Veröffentlichungen, Literaturkritiken und Übersetzungen aus dem Amerikanischen, unter anderem Texte von Sylvia Plath.<ref name="Brown">Pegah Ahmadi, Brown University (abgerufen am 15. Juli 2025).</ref>

Nachdem sie die Unterdrückung der Frauen und der freien Meinungsäußerung im Iran thematisiert hatte, wurden Ahmadis veröffentlichte Werke beschlagnahmt. Sie erhielt ein Publikationsverbot und wurde aus ihrem Arbeitsverhältnis entlassen. Da sie die Proteste nach der iranischen Präsidentschaftswahl 2009 unterstützte, war die von Verhaftung bedroht. Sie verließ den Iran mithilfe des International Cities of Refuge Network (ICORN) und war von 2009 bis 2012 Gastautorin in Frankfurt am Main. Während ihres ersten Aufenthalts in Deutschland erschien der im Iran entstandene, dort aber abgelehnte Band Sardam Nabud – auch in deutscher Übertragung von Jutta Himmelreich unter dem Titel Mir war nicht kalt. Im akademischen Jahr 2011/12 war Ahmadi zu Gast an der Brown University in Rhode Island.<ref name="Brown" /><ref>Pegah Ahmadi, Sujet Verlag (abgerufen am 14. Juli 2025).</ref>

2011 und 2018 erschienen in die deutsche Sprache übersetzte Gedichte von Ahmadi. Den Band Das war also die Zukunft (2024) verfasste sie selbst auf Deutsch; er wurde von Monika Rinck lektoriert. Pegah Ahmadi lebt in Köln.<ref>Pegah Ahmadi - Das war also die Zukunft, Edition H. Schroeder (abgerufen am 15. Juli 2025).</ref>

Werk

Gedichtsammlungen

  • 1999: Am Ende auf der Note G
  • 2001: Kadenz
  • 2003: Tahshiyeh bar Divār-e Khānegi, (Randnotiz an der Hauswand)
  • 2004: Īn Ruzhā'yam Galūst (Diese Tage sind ein Kloß im Hals)
  • 2008: Āhū Khāni, (Fehlersuche)
  • 2011: Sardam Nabud (Mir war nicht kalt)
  • 2018: Wucht
  • 2024: Das war also die Zukunft

Wissenschaftliche Veröffentlichungen

  • 2005: She'r-e Zan az Āghāz tā Emruz (Weibliche Dichtung von den Anfängen bis heute)
  • 2005: Āntology-e Jāme'e She'r-e Zanān-e Irāni (Anthologie weiblicher iranischer Dichtung, Band I)

Übersetzungen aus dem Englischen

  • 2000: Āvāz Āsheghāneh-ye Dokhtar-e Divāneh (Liebeslied eines geisteskranken Mädchens), von Sylvia Plath
  • 2007: Sad o Yek Haiku, Az Gozashteh tā Emruz (Hundert-und-ein Haiku von der Vergangenheit bis heute), von Jackie Hardy

Weblinks

Commons: Pegah Ahmadi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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