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Gigon/Guyer

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Annette Gigon / Mike Guyer sind ein Schweizer Architekturbüro mit Sitz in Zürich. Inhaber des Büros sind die Architekten Annette Gigon und Mike Guyer, die seit 2012 einen Lehrstuhl für Architektur und Konstruktion an der ETH Zürich innehaben.

Partner

Datei:ETH-BIB-Gigon, Annette (1959-)-Portr 19539.tif
Annette Gigon
Datei:ETH-BIB-Guyer, Mike (1958-)-Portr 19739.jpg
Mike Guyer
  • Mike Guyer (* 5. Juli 1958 in Columbus, Ohio, USA) arbeitete nach dem Diplom an der ETH Zürich 1984–1987 bei Rem Koolhaas in Rotterdam. Seit 1987 führte er, wieder in Zürich, neben einer Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter von Hans Kollhoff, sein eigenes Büro. Ebenfalls Mitglied des Bundes Schweizer Architekten, unterrichtete er 2002 als Gastdozent an der EPF Lausanne und 2009 an der ETH. Seit 2012 ist er ordentlicher Professor für Architektur und Konstruktion an der ETH Zürich. Mike Guyer ist Sohn des Architektenpaars Esther und Rudolf Guyer.<ref>Mike Guyer. In: archinform. Abgerufen am 22. August 2020 (deutsch).</ref>

Bauten

Die Bauten des Büros finden internationalen Anklang und werden vielfach publiziert. Insbesondere im Museumsbau haben sich Gigon/Guyer mit Bauten wie dem Kunstmuseum Appenzell (ehemals Museum Liner), dem Archäologischen Museum und Park Kalkriese oder dem Kirchner Museum in Davos internationale Reputation verschafft.

Datei:Kirchner Museum Davos 2.jpg
Kirchner Museum
Datei:Gigon Guyer - Winterthur Museum of Art Extension, 1993-95.jpg
Erweiterungsbau des Kunstmuseum Winterthur
Datei:Kalkriese Ausstellungsturm.JPG
Ausstellungs- und Aussichtsturm vom Museum und Park Kalkriese

Auszeichnungen und Preise

  • Architekturpreis Beton 2001
  • Baupreis des Architektur Forums Zürcher Oberland
    • 2019 Mehrfamilienhaus in Küsnacht
    • 2016 Wohnüberbauung Zellweger-Areal, Uster
  • Architektur Preis Kanton Zürich 2016 – Zellweger Park, Uster mit der Wohnüberbauung Zellweger-Areal
  • Auszeichnung für gute Bauten der Stadt Zürich<ref>Ausgezeichnete gute Bauten seit 1945 - Stadt Zürich. Abgerufen am 15. Juni 2021.</ref>:
    • 2016 Bürohochhaus Prime Tower
    • 2005 Wohnüberbauung Pflegi-Areal in Zürich
    • 2001 Zwei Häuser in Zürich
  • Tageslicht-Award 2012 für das Kirchner Museum Davos
  • Auszeichnung guter Bauten der Stadt Wädenswil für die Wohnhäuser Park Grünenberg in Wädenswil, 2008
  • BDA Preis Niedersachsen 2003, für das Museum und Park Kalkriese
  • Fritz-Schumacher-Preis für beispielhafte Leistungen in der Architektur, 2002
  • Weser-Ems-Preis für Architektur und Ingenieurbau 2001 für Museum und Park Kalkriese in Deutschland
  • Alcopor-Preis für die Museumserweiterung Winterthur, 2000
  • Auszeichnung Bauen in den Bergen, 1. Preis Sexten Kultur Italien für das Kirchner Museum Davos
  • RIBA international Fellowship 2009
  • Auszeichnung für gute Bauten Graubünden
    • 2001 für Sportzentrum, Davos
    • 1994 für das Kirchner Museum, Davos

Publikationen (Auswahl)

  • Annette Gigon, Mike Guyer, Arend Kölsch (Hrsg.): Bürogebäude. gta Verlag ETH Zürich, 2019, ISBN 978-3-85676-396-1
  • Annette Gigon, Mike Guyer, Gregory Grämiger, Barbara Schlauri, Ulrike Traut (Hrsg.): Bibliotheksbauten. gta Verlag ETH Zürich, 2018, ISBN 978-3-85676-381-7.
  • Annette Gigon, Mike Guyer, Felix Jerusalem (Hrsg.): Residential Towers. gta Verlag ETH Zürich, 2016, ISBN 978-3-85676-349-7.
  • a+u 14:08 Architecture and Urbanism No. 527: Gigon/Guyer. Tokyo 08:2014
  • Gigon-Guyer Architekten: Arbeiten 2001–2011, anlässlich der Ausstellung Annette Gigon, Mike Guyer an der ETH Zürich, Dezember 2011 – Januar 2012, Lars Müller Publishers, Baden 2012, ISBN 978-3-03778-257-6.
  • El Croquis, Nr. 143: Annette Gigon / Mike Guyer 2001–2008. Madrid 2009.
  • a+u Architecture and Urbanism, Special Issue November 2006, Gigon / Guyer – matter, colour, light and space. Tokyo 2006.
  • Adrian Schiess (Fotos), Max Wechsler (Text), Heinz Wirz (Hrsg.), Maureen Oberli-Turner (Übersetzung): Farbräume, Zusammenarbeit mit den Architekten Herzog & de Meuron und Gigon/Guyer 1993–2003. Quart, Luzern 2004, ISBN 978-3-907631-38-6 (deutsch, englisch).
  • Edelbert Köb (Hrsg.): Museum Liner Appenzell, Gigon & Guyer, Kunsthaus Bregenz, Hatje Cantz, Ostfildern 2000, ISBN 3-7757-1010-8.
  • Christoph J. Bürkle (Hrsg.): Gigon Guyer Architekten. Arbeiten 1989–2000. Niggli Verlag, Sulgen 2000, ISBN 3-7212-0344-5.
  • El Croquis Nr. 102: Annette Gigon / Mike Guyer 1989–2000. Madrid 2000.

Weblinks

Belege

<references />

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