Bode (Wipper)
| Bode | ||||||||||||
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Bode in Bischofferode | ||||||||||||
| Daten | ||||||||||||
| Gewässerkennzahl | DE: 56464 | |||||||||||
| Lage | Landkreise Eichsfeld und Nordhausen, Thüringen, Deutschland | |||||||||||
| Flusssystem | Elbe | |||||||||||
| Abfluss über | Wipper → Unstrut → Saale → Elbe → Nordsee | |||||||||||
| Quelle | Im Ohmgebirge südlich von Holungen<ref>Nach BfN-Karte 1:10000 geodienste.bfn.de und TK 50 Nördliches Eichsfeld</ref> 51° 28′ 7″ N, 10° 22′ 21″ O {{#coordinates:51,46874|10,372617|
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| Quellhöhe | ca. 467 m ü. NHN<ref name="DE_TK25">Topografische Karte 1:25.000</ref> | |||||||||||
| Mündung | Östlich von Bleicherode in die WipperKoordinaten: 51° 27′ 7″ N, 10° 36′ 42″ O
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| Mündungshöhe | 221 m ü. NHN<ref name="DE_TK25">Topografische Karte 1:25.000</ref> | |||||||||||
| Höhenunterschied | ca. 246 m | |||||||||||
| Sohlgefälle | ca. 12 ‰ | |||||||||||
| Länge | 20 km<ref name="ARGE">Michael Bergemann: Gesamtliste der Fließgewässer im Elbeeinzugsgebiet. Behörde für Umwelt und Energie, Hamburg 1. Juli 2015 (Online [PDF; 802 kB; abgerufen am 29. November 2015]).</ref> | |||||||||||
| Einzugsgebiet | 105 km²<ref name="GKZ">Thüringer Landesanstalt für Umwelt (Hrsg.): Gebiets- und Gewässerkennzahlen (Verzeichnis und Karte). Jena 1998. 26 S.</ref> | |||||||||||
| Abfluss am Pegel Bleicherode<ref name="DE-ST_GKJB-15180">Deutsches Gewässerkundliches Jahrbuch Elbegebiet, Teil I 2015. (PDF; 9,5 MB) In: lhw.sachsen-anhalt.de. Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt, 2019, S. 180, abgerufen am 7. März 2021.</ref> AEo: 104 km² Lage: 1,5 km oberhalb der Mündung |
NNQ (17. September 1997) MNQ 1952–2015 MQ 1952–2015 Mq 1952–2015 MHQ 1952–2015 HHQ (20. April 1983) |
50 l/s 150 l/s 817 l/s 7,9 l/(s km²) 13,3 m³/s 52,6 m³/s | ||||||||||
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Die Bode und der Oberlauf der Wipper | ||||||||||||
Die Bode ist ein etwa 20 km<ref name="ARGE" /> langer, westnordwestlicher und linker Nebenfluss der Wipper in den Landkreisen Eichsfeld und Nordhausen in Thüringen.<ref name="ARGE" />
Name
Der Erstbeleg ist aus dem Jahr 749 (Bada). Der Name kann auf das germanische *baþa- als Synonym für 'warm' zurückgeführt werden (vgl. ahd 'bad', {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)). Diese Etymologie setzt voraus, dass die Bode relativ warmes Wasser aufweist.<ref>Vorlage:Greule-DGNB</ref>
Geographie
Verlauf
Das Quellgebiet der Bode liegt im Ohmgebirge südlich von Holungen zwischen dem Schwarzenberg (491,4 m ü. NHN) im Norden, dem Ochsenberg (514,6 m) im Südosten und dem Bornberg (529,7 m) im Südwesten. Die Hauptquelle befindet sich beim ehemaligen Forsthaus Seegel.
Die Bode durchfließt zunächst in nördlicher Richtung durch Holungen und weiter in südöstlicher Richtung Bischofferode, Großbodungen, Kleinbodungen und Lipprechterode, um schließlich bei Bleicherode in die Wipper zu münden.
Einzugsgebiet und Zuflüsse
Das Einzugsgebiet der Bode ist 105 km² groß.<ref name="GKZ" /> Zu ihren Zuflüssen gehören:
- Fischbach (re) bei Holungen
- Pfaffengrund (li) zwischen Holungen und Bischofferode
- Bopperöder Bode bzw. Bach (li) bei Bischofferode
- Hauröder Bach (re) zwischen Bischofferode und Großbodungen
- namenloser Bach (li) bei Großbodungen
- Hagebach (re) bei Großbodungen
- Herche (re) bei Kleinbodungen
- Krajaer Bach (re) zwischen Kleinbodungen und Lipprechterode
- Bauerngrund (Bach aus Helenenhof) (li) zwischen Kleinbodungen und Lipprechterode
- Bleiche (re) nordöstlich von Bleicherode
Abfluss, Versalzung und Gewässergüte
Der langjährige mittlere Abfluss der Bode liegt oberhalb von 0,8 m³/s.<ref name="ARGE" /> Im Oberlauf wird der Fluss als „gering belastet“ (Gewässergüteklasse 2) bewertet. Sein Unterlauf ist durch Produktionsabwässer der Kaliindustrie belastet. Diese Abwässer werden in Bleicherode-Ost eingeleitet.<ref>angelverein-nordhausen.de</ref> Hier stellt die Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie bereits eine „kritische Belastung“ (Gewässergüteklasse 2–3) fest.<ref name="TlugGüte" />
Bildergalerie
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Die Bode in Bischofferode, Richtung Holungen gesehen
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Die Bode in Bischofferode
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Der Fluss in Kleinbodungen
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Die Bode in Kleinbodungen
Weblinks
Einzelnachweise
<references> <ref name="TlugGüte"> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Gewässergüte Fließgewässer 2006. ( des Vorlage:IconExternal vom 5. März 2016 im Internet Archive; PDF; 413 kB) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. tlug-jena.de </ref> </references>