Zum Inhalt springen

Apache Woman (1976)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 15. Januar 2025 um 17:32 Uhr durch imported>Si! SWamP.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Vorlage:Medienbox/Kopf
Produktionsland Italien
Originalsprache Italienisch
Erscheinungsjahr 1976
Länge 93 Minuten
Altersfreigabe
  • FSK ungeprüft; indiziert<ref>bekannt gegeben im Bundesanzeiger vom 30. März 1985</ref>
Stab
Regie George Mc Roots
Drehbuch Giorgio Mariuzzo
Antonio Racioppi (ungenannt)
Produktion Enzo Doria (ungenannt)
Sergius Belket
Musik Budy, Maglione
Kamera Sergei Rubin
Schnitt Michel Morris
Besetzung

Apache Woman (Originaltitel: Una donna chiamata Apache) ist ein Italowestern aus der Spätphase des Genres. Er wurde am 24. November 1978 in Deutschland erstaufgeführt.

Handlung

Ein junger Kavallerieoffizier namens Tommy nimmt sich (zunächst unfreiwillig) eines ein Massaker überlebendes Apachenmädchens an. Auf dem Weg zum Fort Cobb entwickelt sich zunächst Respekt, dann ein inniges Liebesverhältnis zwischen den beiden. Dabei müssen sie sich gegen manches Gelichter erwehren – einen bibeltreuen, aber inzestuösen Farmer, einen Geschäftemacher und diverse Strauchdiebe. Letztere fangen Sunsirahè, die Apachenfrau, vergewaltigen und töten sie. Tommy entkommt, lebt aber nicht mehr lange.

Kritik

„Mit leichten Nuditäten versetzte Exploitation-Ware, der immerhin das ernsthafte Bemühen um einen ‚Kloß-im-Hals-Effekt‘ anzumerken ist.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Christian Keßler: Willkommen in der Hölle

„Dilettantischer Italo-Western in unecht wirkender Landschaft, mit argen dramaturgischen Schwächen und hölzernen Dialogen.“

– <templatestyles src="Person/styles.css" />Lexikon des internationalen Films<ref>Apache Woman. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 2. März 2017.</ref>

Sonstiges

  • Der Film ist ein später Aufguss des Filmes Das Wiegenlied vom Totschlag; manche Szenenfolgen wurden nahezu kopiert. Er „erreicht natürlich nicht dessen markerschütternde Qualität“ (Keßler, s. o.)
  • Eine ungeschnittene DVD-Fassung in Deutsch liegt vor, ist jedoch in Deutschland indiziert.<ref>Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (Hrsg.): BPJM Aktuell. Band 4, 2020, S. 21.</ref>
  • Das Titellied wird von Judy Hill interpretiert.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />