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Gerterode (Ludwigsau)

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Gerterode
Gemeinde Ludwigsau
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(282)&title=Gerterode 50° 56′ N, 9° 41′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(282) 50° 55′ 58″ N, 9° 40′ 49″ O
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Höhe: 247 m ü. NHN
Fläche: 10,23 km²<ref name="DF">Der Ort im Internetauftritt der Gemeinde Ludwigsau, abgerufen im Oktober 2016.</ref>
Einwohner: 282 (31. Dez. 2015)<ref name="DF" />
Bevölkerungsdichte: 28 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 36251
Vorwahl: 06670

Gerterode ist ein Ortsteil der Gemeinde Ludwigsau im nordhessischen Landkreis Hersfeld-Rotenburg im östlichen Teil des Knülls.

Geographische Lage

Der Ort liegt von Wald umgeben im Rohrbachtal. Durch den Ort verläuft die Landesstraße 3254.

In den vergangenen Jahrhunderten betrieben die Einwohner neben der Land- und Forstwirtschaft die Handwerke Korbmacher und Besenbinder. Deshalb nannte man das Gebiet auch Besengrund.

Geschichte

Das Gericht „in der Rohrbach“ (später Gericht Ludwigseck) bestand 1538 aus den Dörfern Beenhausen, Gerterode, Heierode, Rohrbach, Ober- und Niederthalhausen sowie Tann. Teilweise werden auch Ersrode, Trunsbach und die Wüstung Schöpbach dazugezählt. Die Gerichtsstätte befand sich im Dorf Tann. Das Gericht gehörte ab 1579 zum Amt Rotenburg, welches von 1627 bis 1835 Teil der Rotenburger Quart war.<ref>In der Rohrbach, Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 17. Februar 2014). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).</ref>

Zum 31. Dezember 1971 wurde bis dahin selbständige Gemeinde Gerterode im Zuge der Gebietsreform in Hessen auf freiwilliger Basis in die neue Gemeinde Ludwigsau eingegliedert.<ref></ref> Für alle ehemals eigenständigen Gemeinden von Ludwigsau wurde je ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung gebildet.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 109 kB) § 6. In: Webauftritt. Gemeinde Ludwisgau, abgerufen im März 2022.</ref>

Bevölkerung

Einwohnerstruktur 2011

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Gerterode 309 Einwohner. Darunter waren 3 (1,0 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 72 Einwohner unter 18 Jahren, 126 zwischen 18 und 49, 51 zwischen 50 und 93 und 54 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 108 Haushalten. Davon waren 21 Singlehaushalte, 27 Paare ohne Kinder und 51 Paare mit Kindern, sowie 9 Alleinerziehende und keine Wohngemeinschaften. In 18 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 42 Haushaltungen lebten keine Senioren.<ref name="Z2011E" />

Einwohnerentwicklung

Gerterode: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2011
Jahr  Einwohner
1834
  
322
1840
  
356
1846
  
355
1852
  
377
1858
  
345
1864
  
349
1871
  
319
1875
  
298
1885
  
297
1895
  
252
1905
  
241
1910
  
261
1925
  
253
1939
  
257
1946
  
351
1950
  
324
1956
  
281
1961
  
282
1967
  
271
1970
  
275
1980
  
?
1990
  
?
2000
  
?
2011
  
309
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: LAGIS<ref name="lagis" />; Zensus 2011<ref name="Z2011E" />

Historische Religionszugehörigkeit

• 1885: 291 evangelische (= 100 %)<ref name="lagis" />
• 1961: 261 evangelische (= 92,55 %), 20 katholische (= 7,09 %) Einwohner<ref name="lagis" />

Politik

Für Gerterode besteht ein Ortsbezirk (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Gerterode) mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung.<ref name="HS" /> Der Ortsbeirat besteht aus fünf Mitgliedern. Seit den Kommunalwahlen in Hessen 2021 ist der Ortsvorsteher Rudolf Röhling.<ref>Ortsbeirat Gerterode. In: Webauftritt. Gemeinde Ludwigsau, abgerufen im Februar 2023.</ref>

Infrastruktur

Im Ort gibt es ein Dorfgemeinschaftshaus und einen zweigruppigen Kindergarten. Den öffentlichen Personennahverkehr stellt die ÜWAG Bus GmbH mit der Linie 320 sicher.

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="lagis">Gerterode, Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 2. Juli 2019). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref> <ref name="Z2011E"> Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,0 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 20 und 76, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Oktober 2020;. </ref> </references>

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