Zum Inhalt springen

Rupert Stamm

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 26. April 2026 um 09:28 Uhr durch imported>Crazy1880 (linkfix).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:Rupert Stamm.jpg
Rupert Stamm (2013)

Rupert Stamm (* 8. Oktober 1963; † 23. November 2014<ref>Mitteilung in den Jazz News des Jazzinstitut Darmstadt (abgerufen am 3. Dezember 2014)</ref>) war ein deutscher Jazzmusiker (Vibraphon, Marimba, Perkussion).

Leben und Wirken

Stamm studierte an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt und Vibraphon bei David Friedman an der Hochschule der Künste in Berlin. Vorlage:Hinweisbaustein 1991 gründete er mit Jochen Krämer die Gruppe Zabriskie Point,<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Zabriskie Point - Mantra (jazzdimensions.de) (Memento vom 8. Dezember 2015 im Internet Archive)</ref> mit der er bei Festivals und im Rundfunk auftrat und fünf Alben einspielte. Zur Band gehörten im Laufe von fast zwei Jahrzehnten Matthias Bergmann, Kai Brückner, André Nendza, Sebastian Gramss, Jörg Kaufmann, Christian Kögel, Robert Landfermann, Oliver Leicht, Daniel Mattar, Alexander Morsey, Werner Neumann, Christoph Hillmann, Angelika Niescier, Joscha Oetz, Sebastian Räther, Stefan Scheib, Michael Schiefel, Kristiina Tuomi, Claudius Valk, Felix Wahnschaffe, Konstantin Wienstroer und Frank Wingold.

Am Romanischen Sommer Köln 2005 beteiligte Stamm sich mit dem Projekt Xylon für vier Marimbaphone und Flügelhorn (mit Tom van der Geld, Taiko Saitō, Franz Bauer sowie Klaus Osterloh).<ref>Heiliges und Satyrspiel, Kölner Stadt-Anzeiger 11. Juli 2005</ref> Zwei Stücke aus diesem Zyklus interpretierte 2021 die Berlin Mallet Group auf ihrem Album Sogni D’oro.<ref>John Eyles: Berlin Mallet Group: Sogni D’oro. In: All About Jazz. 10. April 2021, abgerufen am 6. Juni 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Weiter spielte Stamm im Duo mit dem Klarinettisten François de Ribaupierre,<ref>Duo Stamm und Ribaupierre brillierten (Osthessen-News)</ref> seit 2008 auch im Duo mit der Pianistin Laia Genc<ref>Kölner Musiknacht 2009</ref> und im Duo mit seiner Instrumentalkollegin Taiko Saitō.<ref>Patema – perkussiv und melodisch, Hessische/Niedersächsische Allgemeine, 10. Oktober 2014</ref> Im Herbst 2013 konzertierte Stamm im Duo mit Michael Schiefel in Krefeld.<ref>Klaus M. Schmidt: Jazzklub: Der Virtuose und die Beatbox. In: Westdeutsche Zeitung. 20. September 2013, abgerufen am 28. November 2024.</ref>

2013 entstanden im Sommer Solo-Aufnahmen, die erst 2024 postum veröffentlicht wurden.<ref name="PA">Martin Laurentius: Rupert Stamm: Posthumes Album. In: Jazz thing. 19. November 2024, abgerufen am 19. November 2024.</ref> Mit dem Projekt Carambolages (François de Ribaupierre, Uli Schwab) konzertierte Stamm 2014 beim Elbjazz-Festival in Hamburg.<ref>François de Ribaupierre – Vergangene Termine. Abgerufen am 20. März 2024.</ref> Im selben Jahr spielte er ein Konzert mit Julia Hülsmann und François de Ribaupierre in Moers.<ref>Jazz & Klassik mit Julia Hülsmann, Francois de Ribaupierre und Rupert Stamm. 24. Oktober 2014, abgerufen am 20. März 2024.</ref> Stamm spielte zudem für Stage Entertainment in Disneys Musical Der König der Löwen in Hamburg Marimba im Orchester.<ref>https://www.jazzsick.com/wp-content/uploads/2024/11/Booklet_Somewhere_5182JSDIGI.pdf</ref>

Stamm verstarb im Alter von 51 Jahren.

Diskografie

als Sideman (Auswahl)

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein