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Calciumhydrogensulfit

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Strukturformel
Datei:Calcium bisulfite.png
Allgemeines
Name Calciumhydrogensulfit
Andere Namen
Summenformel Ca(HSO3)2
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 237-423-7
ECHA-InfoCard 100.034.007
PubChem 26268
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 202,22 g·mol−1
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref>Vorlage:CL Inventory/nicht harmonisiertFür diesen Stoff liegt noch keine harmonisierte Einstufung vor. Wiedergegeben ist eine von einer Selbsteinstufung durch Inverkehrbringer abgeleitete Kennzeichnung von Vorlage:Linktext-Check im Classification and Labelling Inventory der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum</ref>
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Calciumhydrogensulfit ist eine chemische Verbindung, genauer das „saure“ Calciumsalz der Schwefligen Säure mit der chemischen Formel Ca(HSO3)2.

Gewinnung und Darstellung

Calciumhydrogensulfit kann durch Einwirkung von Schwefeldioxid auf eine wässrige Kalklösung erhalten werden. Es entsteht damit (neben Calciumsulfit) bei der Rauchgasentschwefelung.<ref>Dagmar Wiechoczek: Technologien zur Verhinderung von Schwefelemissionen. 26. März 2010, abgerufen am 5. Juni 2022.</ref>

<chem>CaCO3 + 2H2SO3 -> Ca(HSO3)2 + H2O + CO2 ^ </chem>

Verwendung

Calciumhydrogensulfit wird als Lebensmittelzusatzstoff verwendet. Es kommt dabei als Antioxidationsmittel, Konservierungsmittel und Farbstabilisator (vor allem für Weine und Trockenfrüchte) zum Einsatz. Weiterhin verwendet man es in Form einer wässerigen Lösung zum Lösen des Lignins bei der Holzzellstoffherstellung und als Bleichmittel (Entfärbung von Schwämmen), als Antichlormittel und als Klärmittel für Getränke.<ref>Charles E. Mortimer, Ulrich Müller: Chemie. Das Basiswissen der Chemie. 8. Auflage. Thieme, Stuttgart 2003, ISBN 3-13-484308-0.</ref>

Einzelnachweise

<references />