Zum Inhalt springen

Kerspenhausen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 8. Dezember 2025 um 20:30 Uhr durch imported>Cosal.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Kerspenhausen
Marktgemeinde Niederaula
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(824)&title=Kerspenhausen 50° 49′ N, 9° 39′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(824) 50° 48′ 46″ N, 9° 39′ 21″ O
 {{#coordinates:50,812777777778|9,6558333333333|primary
dim=10000 globe= name=Kerspenhausen region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 213 (207–230) m
Fläche: 8,44 km²<ref name="DF">Zahlen & Daten im Internetauftritt der Gemeinde Niederaula, abgerufen im März 2018.</ref>
Einwohner: 824 (31. Dez. 2015)<ref name="DF" />
Bevölkerungsdichte: 98 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. August 1972
Postleitzahl: 36272
Vorwahl: 06625
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Kerspenhausen ist der nach Einwohnerzahl zweitgrößte Ortsteil der Marktgemeinde Niederaula im osthessischen Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Er liegt nordöstlich des Hauptortes in der Region Waldhessen an der Fulda.

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wird der Ort im Jahre 1146. Der heutige Ortsname entwickelt sich von Christpinhusin und Kyrspanshusen zum heutigen Kerspenhausen.

Im Ort gibt es eine evangelisch-reformierte Kirche im kurhessisch-waldeckischen Kirchspiel Kerspenhausen (hierzu gehören Rossbach und Hilperhausen). Nach der Inschrift über dem Eingang wurde mit ihrem Bau 1512 begonnen; 1768 wurde eine Renovierung durchgeführt.

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurde die Nachbargemeinde Hilperhausen am 1. Dezember 1970 auf freiwilliger Basis eingegliedert.<ref>Eingliederung der Gemeinde Hilperhausen in die Gemeinde Kerspenhausen, Landkreis Hersfeld vom 24. November 1970. In: Der Hessische Minister des Innern (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1970 Nr. 49, S. 2291, Punkt 2284 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 6,3 MB]).</ref> Kerspenhausen kam dann am 1. August 1972 zu Niederaula.<ref>Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Hersfeld und Rotenburg (GVBl. II 330-13) vom 11. Juli 1972. In: Der Hessische Minister des Innern (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1972 Nr. 17, S. 217, § 12 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 1,2 MB]).</ref><ref></ref> Für den Ortsteil Kerspenhausen wurde ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung eingerichtet.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 97 kB) § 6. In: Webauftritt. Matktgemeinde Niederaula, abgerufen im Februar 2023.</ref>

Politik

Der Ortsbeirat des Ortsbezirks, der aus den Gebieten der ehemaligen Gemeinde Kerspenhausen gebildet wurde, besteht aus fünf Mitgliedern.<ref name="HS" /> Nach den Kommunalwahlen in Hessen 2021 besteht der Ortsbeirat aus fünf fraktionslosen Mitgliedern. Diese wählten Michael Grenzebach zum Ortsvorsteher.<ref>Ortsbeirate Kerspenhausen. In: Webauftritt. Marktgemeinde Niederaula, abgerufen im Februar 2023.</ref>

Datei:Niederaula Kerspenhausen CommunityCenter db.png
Bürgerhaus

Infrastruktur

Durch den Ort verläuft die Landesstraße 3432. Den Busverkehr stellt die Regionalverkehr Kurhessen GmbH sicher. Im Ort gibt es ein Dorfgemeinschaftshaus.

Das Gebiet um die Trinkwassergewinnungsanlage „Tiefbrunnen Kerspenhausen“ wurde zum Wasserschutzgebiet erklärt.

Bauwerke

Für die unter Denkmalschutz stehenden Kulturdenkmale des Ortes siehe die Liste der Kulturdenkmäler in Kerspenhausen.

Persönlichkeiten

  • Ernst Most (1803–1869), Landwirt und Mitglied der kurhessischen Ständeversammlung

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Kerspenhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein