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p-Kresidin

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Strukturformel
Strukturformel von p-Kresidin
Allgemeines
Name p-Kresidin
Andere Namen
  • 2-Methoxy-5-methylanilin (IUPAC)
  • 5-Methyl-o-anisidin
  • 3-Amino-4-methoxytoluol
  • 6-Methoxy-m-toluidin
  • 1-Amino-2-methoxy-5-methylbenzol
Summenformel C8H11NO
Kurzbeschreibung

brennbarer, schwarzer Feststoff<ref name="GESTIS" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 204-419-1
ECHA-InfoCard 100.004.018
PubChem 8445
ChemSpider 13869579
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 137,18 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt

50–52 °C<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Siedepunkt

235 °C<ref name="GESTIS" />

Löslichkeit

praktisch unlöslich in Wasser<ref name="GESTIS" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),<ref name="CLP_100.004.018">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.</ref> ggf. erweitert<ref name="GESTIS" />
Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 350​‐​302
P: 201​‐​308+313​‐​301+312<ref name="GESTIS" />
Zulassungs­verfahren unter REACH

besonders besorgnis­erregend: krebs­erzeugend (CMR)<ref name="SVHC_100.004.018">Eintrag in der SVHC-Liste der Europäischen ChemikalienagenturVorlage:Abrufdatum</ref>

MAK

Schweiz: 0,5 mg·m−3<ref>Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva): Grenzwerte – Aktuelle MAK- und BAT-Werte (Suche nach 120-71-8 bzw. P-Kresidin)Vorlage:Abrufdatum</ref>

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

p-Kresidin oder 2-Methoxy-5-methylanilin ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Kresidine und Anisidinderivate.

Gewinnung und Darstellung

p-Kresidin kann durch katalytische Hydrierung von 1-Methoxy-4-methyl-2-nitrobenzol diskontinuierlich hergestellt werden.<ref name="DGUV">M. Beth-Hübner, B. Brandt, R. Rupp, V. Neumann, U. Eickmann, G. Lindner et al.: Aromatische Amine - Eine Arbeitshilfe in Berufskrankheiten-Ermittlungsverfahren (BK-Report 1/2019). Hrsg.: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung. Berlin 2019, ISBN 978-3-948657-03-1, S. 49 (dguv.de).</ref>

Verwendung

p-Kresidin wird als Zwischenprodukt bei der Herstellung von Farbstoffen (als Kupplungskomponente für Azofarbstoffe) und Pigmenten verwendet. Die Substanz darf nach reduktiver Spaltung von Azogruppen nicht von Textilien oder Ledererzeugnissen, die längere Zeit mit der menschlichen Haut direkt in Berührung kommen, freigesetzt werden (Anlage 1 der Bedarfsgegenständeverordnung).

Sicherheitshinweise

p-Kresidin ist als krebserzeugend Kategorie 1B eingestuft.<ref name="GESTIS" />

p-Kresidin wurde am 19. Dezember 2012 in der Liste der besonders besorgniserregenden Stoffe aufgenommen.<ref name="SVHC_100.004.018" />

Einzelnachweise

<references />

Weblinks