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J-Lay

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Datei:Pipelay.svg
S-Lay-Verfahren für geringe und mittlere sowie J-Lay-Verfahren für große Wassertiefen

J-Lay ist ein Verfahren zum Legen von Pipelines in Gewässern mittels speziell ausgerüsteter Arbeitsschiffe, den sogenannten Rohrlegern. Der Name des Verfahrens basiert auf dem charakteristischen J-förmigen Verlauf – ähnlich einer Kettenlinie – der Pipeline beim Verlegen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)).

Das J-Lay-Verfahren wird vor allem in tiefen und sehr tiefen (sogenannten deep und ultra-deep) Gewässern eingesetzt. Mit den heute verfügbaren Ausrüstungen können Tiefen bis zu 3000 m und pro Tag Strecken von bis zu 4000 m erreicht werden. Bei geringen Wassertiefen wird meist das S-Lay-Verfahren angewandt, wobei der derzeitige Tiefenrekord mit 2775 m mit der Solitaire im S-Lay erzielt wurde.<ref name="mb-slay">Bericht über die Solitaire. Marinebuzz (englisch); abgerufen am 31. Mai 2010.</ref>

Verlegeverfahren

Datei:Seven Phoenix - Tiltable Flex-lay.jpg
Tiltable-Flex-Lay-Turm der Seven Phoenix

Im Verlegebetrieb werden Pipelinesegmente automatisch von der horizontalen in die etwas geneigte vertikale Position im J-Lay-Turm geschwenkt. Die einzelnen Pipelinestücke oder vorgefertigten Segmente, die aus bis zu vier Einzelstücken bestehen können (deswegen auch quadruple-joints oder quadjoints<ref name="saipem-blst1"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Daten zum Blue-Stream und den Pipelines. (Memento des Vorlage:IconExternal vom 24. April 2009 im Internet Archive; PDF; 6,1 MB)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.saipem.eni.it Website von Saipem (englisch); abgerufen am 13. April 2009.</ref> genannt) und bis zu 48,8 m Länge erreichen, werden im J-Lay-Turm zusammengeschweißt und anschließend zerstörungsfrei geprüft. Danach erhält die Schweißnaht eine Kunststoffbeschichtung, um den Korrosionsschutz zu verbessern.

Nach der Beschichtung wird das Pipelinesegment weiter abgesenkt, während das Verlegeschiff fortschreitet. Der verschlossene Anfang der Pipeline wird dabei entweder von einem Schleppschiff gegen die Verlegerichtung gezogen oder einfach am Boden abgelegt, wodurch sich der typische J-förmige Verlauf ergibt.

Rekorde mit dem J-Lay-Verfahren

Weblinks

Einzelnachweise

<references />