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Keilschwanzloris

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Keilschwanzloris
Datei:Rainbow Lorikeet (Trichoglossus haematodus) -Nelson Bay -NSW.jpg

Regenbogenlori (Trichoglossus moluccanus)

Systematik
Unterklasse: Neukiefervögel (Neognathae)
Ordnung: Papageien (Psittaciformes)
Familie: Altweltpapageien (Psittaculidae)
Unterfamilie: Loriinae
Tribus: Loris (Loriini)
Gattung: Keilschwanzloris
Wissenschaftlicher Name
Trichoglossus
Stephens, 1826
Datei:Scaly-breasted Lorikeet Kobble Dec06.JPG
Schuppenlori
(Trichoglossus chlorolepidotus)
Datei:Olive-headed Lorikeet (Trichoglossus euteles) -Pittsburgh Zoo.jpg
Gelbkopflori
(Trichoglossus euteles)

Keilschwanzloris (Trichoglossus), gelegentlich auch Allfarbloris genannt, sind eine Gattung der Unterfamilie der Loris. Zu den bekanntesten und farbigsten Arten zählt der Regenbogenlori.

Merkmale

Wie alle Loris weisen sie ein dichtes glänzendes Gefieder auf und sind häufig sehr farbenprächtig. Bei den Vertretern dieser Gattung handelt es sich um kleine bis mittelgroße Loris mit keilförmigen Schwänzen. Diese setzen sich aus schmalen, zugespitzten Steuerfedern zusammen. Abweichend von einigen anderen Gattungen der Loris findet sich bei ihnen im Bereich der Unterschnabelbasis kein unbefiederter Bereich.<ref>Forshaw, S. 249.</ref> Es besteht kein Geschlechtsdimorphismus. Jungvögel gleichen den adulten Vögeln, haben aber noch spitz zulaufende Schwung- und Steuerfedern.

Lebensweise und Vorkommen

Keilschwanzloris sind Vögel der Wipfelregion und suchen nur sehr selten den Boden auf. Sie ernähren sich wie alle Loris von Nektar, Pollen und weichen Früchten. Die Gattung hat ein sehr großes Verbreitungsgebiet. Es reicht von Sulawesi und den Großen Sunda-Inseln über Neuguinea und die benachbarten Inseln bis in den Norden und Osten Australiens, die Salomon-Inseln, Neukaledonien und Mikronesien.

Arten

Zur Gattung der Keilschwanzloris gehören die folgenden Arten:<ref name="IOC List" />

Vier weitere, bis 2020 ebenfalls zur Gattung Trichoglossus gehörende Loriarten, werden seitdem in die neu eingeführte Gattung Saudareos geführt. Dabei handelt es sich um den Schmucklori (S. ornatus), den Sulalori (S. flavoviridis), den Mindanaolori (S. johnstoniae) und den Sulawesilori (S. meyeri).<ref name="Joseph2020" />

Literatur

  • Joseph M. Forshaw, illustriert von William T. Cooper: Australische Papageien. 1. deutschsprachige Auflage. Band 1: Kakadus und Loris. Arndt-Verlag, Bretten 2003, ISBN 978-3-9808245-1-4.
  • Theo Pagel: Loris: Freileben, Haltung und Zucht der Pinselzungenpapageien. Eugen Ulmer; Stuttgart 1998 Berlin & Hamburg, ISBN 3-8001-7352-2.
  • Franz Robiller: Loris. Urania-Verlagsgesellschaft, Leipzig 1993, ISBN 3-332-00530-8.

Einzelnachweise

<references> <ref name="IOC List"> Frank Gill, David Donsker & Pamela Rasmussen (Hrsg.): Parrots, cockatoos IOC World Bird List Version 13.1 </ref> <ref name="Joseph2020"> Leo Joseph, Jon Merwin, Brian Tilston Smith (2020). Improved systematics of lorikeets reflects their evolutionary history and frames conservation priorities. Emu - Austral Ornithology. 120 (3): 201–215. doi:10.1080/01584197.2020.1779596 </ref> </references>

Weblinks

Commons: Keilschwanzloris (Trichoglossus) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien