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Gemma Jones

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Gemma Jones (2010)

Gemma Jones (* 4. Dezember 1942 in London, England, als Jennifer Jones) ist eine britische Theater- und Filmschauspielerin.

Leben

Gemma Jones kam in London als Tochter des Schauspielers Griffith Jones (1909–2007)<ref>Griffith Jones. Abgerufen am 10. August 2018.</ref> und seiner Ehefrau Irene (1911–1985, geborene Isaacs) zur Welt. Ihr jüngerer Bruder Nicholas Jones (* 1946)<ref>Nicholas Jones. Abgerufen am 10. August 2018.</ref> arbeitet ebenfalls als Schauspieler. Aus einer Beziehung mit dem Schauspieler Sebastian Graham Jones (1947–2004)<ref>Sebastian Graham Jones. Abgerufen am 10. August 2018.</ref> hat sie den Sohn Luke, der heute als Produzent im Filmgeschäft tätig ist.<ref>Luke Jones. Abgerufen am 10. August 2018.</ref>

Gemma Jones besuchte die renommierte Londoner Royal Academy of Dramatic Art, wo sie ihre Schauspielausbildung erhielt. Seit 1962 arbeitet sie als Schauspielerin, wobei sie zunächst vor allem Theaterrollen übernahm. 1966 spielte sie die Rolle der Opernsängerin Giuseppina Strepponi im Stück After Aida am Old Vic Theatre; anschließend war sie an den wichtigsten Bühnen Londons zu sehen. Beispielsweise trat sie 2011 als Königin Margarete an der Seite von Kevin Spacey in einer Old-Vic-Produktion von Shakespeares Richard III. auf.<ref>Michael Billington: Richard III – review. 29. Juni 2011, abgerufen am 10. August 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Bereits seit den frühen 1960er-Jahren ist Jones regelmäßig in britischen Fernsehproduktionen zu sehen. So spielte sie unter anderem 1974 in der britischen Fernsehserie Fall of Eagle die Prinzessin Victoria und von 1976 bis 1977 im BBC-Drama The Duchess of Duke Street die Rolle der Louisa Trotter. Von 2007 bis 2008 hatte sie eine wiederkehrende Rolle in der Fernsehserie Spooks – Im Visier des MI5. Für ihren Auftritt im britischen Fernsehfilm Marvellous gewann sie 2015 den British Academy Television Award als Beste Nebendarstellerin.<ref>Ant and Dec repeat Bafta success. In: BBC News. 10. Mai 2015 (bbc.com [abgerufen am 10. August 2018]).</ref>

1995 war Jones neben Kate Winslet, Alan Rickman und Emma Thompson in dem Filmdrama Sinn und Sinnlichkeit in der Rolle der Mrs. Dashwood zu sehen. Anschließend übernahm sie vermehrt Kinorollen. So wurde sie einem breiten Publikum unter anderem durch ihre Rolle als Mutter der Titelfigur in den Filmkomödien Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück (2001), Bridget Jones – Am Rande des Wahnsinns (2004) und Bridget Jones’ Baby (2016) bekannt. Außerdem spielte sie in drei Harry-Potter-Filmen die Rolle der fürsorglichen Schulkrankenschwester Madame Pomfrey.

Filmografie (Auswahl)

Weblinks

Commons: Gemma Jones – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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