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Hormonsensitive Lipase

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Hormonsensitive Lipase
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Hormonsensitive Lipase
Eigenschaften des menschlichen Proteins
Masse/Länge Primärstruktur 1076 Aminosäuren
Isoformen 2
Bezeichner
Gen-Name
Externe IDs
Enzymklassifikation
EC, Kategorie
Reaktionsart Spaltung einer Fettsäure-Esterbindung
Substrat Cholesterinester, Tri-/Di-/Monoacylglycerin + H2O
Produkte Cholesterin, Diacyl-/Monoacyl-/Glycerin + Fettsäure
Vorkommen
Homologie-Familie HSL
Übergeordnetes Taxon Zweiseitentiere
Orthologe
Mensch Hausmaus
Entrez 3991 16890
Ensembl ENSG00000079435 ENSMUSG00000003123
UniProt Q05469 P54310
Refseq (mRNA) NM_005357 NM_001039507
Refseq (Protein) NP_005348 NP_001034596
Genlocus Chr 19: 42.4 – 42.43 Mb Chr 7: 25.38 – 25.4 Mb
PubMed-Suche 3991 16890

Die hormonsensitive Lipase (HSL) ist das Enzym, das gespeicherte Fette in Fettzellen und Cholesterinester in ihre Bestandteile zerlegt und diese so zur Verfügung stellt. Die HSL ist damit von zentraler Bedeutung für den Fettstoffwechsel und die Synthese der Steroidhormone. Durch ihre – je nach Phosphorylierung – unterschiedliche Aktivität ist sie außerdem ein Ansatzpunkt zur Regulation des Fettabbaus durch von Hormonen ausgelöste Signalkaskaden, wobei Katecholamine den Fettabbau steigern und Insulin ihn bremst. HSL-Homologe sind bereits in Zweiseitentieren zu finden. Beim Menschen ist sie in Fettzellen und Gewebetypen lokalisiert, die Cholesterin benötigen. Dies schließt die Inselzellen des Pankreas mit ein, da dort Cholesterin für den Prozess der Insulinsekretion verbraucht wird.<ref>UniProt Q05469</ref><ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Mäuse ohne HSL schalten in ihrer Skelettmuskulatur die Energiegewinnung von Lipid auf Kohlenhydrat um. Die weitreichenden Änderungen im Stoffwechsel solcher Mäuse deuten darauf hin, dass Fettabbauprodukte eine Rolle als Signalmoleküle spielen. Solche Mäuse sind nicht mehr in der Lage, Energie aus ihren Fettreserven zu gewinnen. Studien lassen es für möglich erscheinen, dass die bei Diabetes mellitus beobachtete Fettleibigkeit aus ungenügendem Abbau der Skelettmuskelfette durch HSL entsteht. Aus diesen und anderen Gründen ist HSL ein Target bei der Behandlung dieser Krankheit.<ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref><ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref><ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref>

Katalysierte Reaktion

Triacylglycerin + H2O ⇒ Diacylglycerin + Fettsäure

Fettsäure wird von einem Acylglycerin abgespalten. Als Substrat werden außerdem Cholesterinester, Steroid-Fettsäureester, Retinylester und p-Nitrophenylester akzeptiert. HSL ist damit diejenige Lipase mit dem breitesten Wirkspektrum.<ref>ExPASy: EC 3.1.1.79</ref>

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />