Zum Inhalt springen

La Doria

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 11. Februar 2026 um 14:25 Uhr durch imported>InternetArchiveBot (InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
La Doria S.p.A.
Rechtsform Società per azioni
ISIN IT0001055521
Gründung 1954
Sitz Angri, ItalienDatei:Flag of Italy.svg Italien
Leitung
  • Andrea Ferraioli, CEO
Mitarbeiterzahl 789<ref name="AR">gruppoladoria.it - 2021 Annual Report, abgerufen am 17. Juni 2022</ref>
Umsatz 866 Mio. EUR<ref name="AR" />
Branche Nahrungsmittel
Website ladoria.it
Stand: 31. Dezember 2021

Vorlage:Hinweisbaustein

Die La Doria S.p.A. ist ein international tätiger italienischer Nahrungsmittelhersteller. Das in Angri in der Region Kampanien ansässige Familienunternehmen produziert und vertreibt hauptsächlich Pelati (geschälte Tomaten) und Tomatensaucen, Fruchtsäfte sowie Hülsenfrüchte. Diese werden größtenteils als Handelsmarken für die großen europäischen Einzelhandelsketten sowie in einem kleineren Rahmen für internationale Nahrungsmittel- und Getränkekonzerne vertrieben. Lediglich sieben Prozent der Produktion wird unter den eigenen Markennamen verkauft.

La Doria beschäftigt 789 feste Mitarbeiter sowie weitere 212 Saisonarbeiter und erwirtschaftete 2021 einen Umsatz von rund 866 Millionen Euro, davon über 80 Prozent im Ausland.<ref name="AR" />

Die Unternehmensgruppe ist an der Borsa Italiana notiert, wobei die Gründerfamilie Ferraioli mit 63 Prozent Mehrheitseigner ist.<ref name="AR" /><ref>gruppoladoria.it - Group Profile And Structure</ref>

Geschichte

Das Unternehmen wurde 1954 in Angri gegründet, in einer Region, die vom Anbau von Tomaten geprägt war. Die Verarbeitung und der Vertrieb von Tomaten bildete die Kernaktivität von La Doria. Ab den 1960er Jahren begann das Unternehmen seine Produkte im Ausland als Handelsmarken internationaler Einzelhandelskonzerne zu verkaufen. Zu diesen zählen heute unter anderem LIDL, Sainsbury, Tesco, Aldi, Ahold, Dansk Supermarket, Carrefour, Auchan und Conad. Darüber hinaus werden auch Unilever, Coca-Cola, Heinz und Mutti beliefert, die die Produkte unter Handelsmarkennamen verkaufen.

Die 1980er und 1990er Jahre waren von Wachstum geprägt. Es wurden neue Produktionsanlagen in Betrieb genommen, die Kapazitäten ausgebaut und das Sortiment auf die Bereiche Getränke sowie Hülsenfrüchte, die als Konserven vertrieben werden, ausgeweitet. 1995 folgte der Börsengang, der dem Unternehmen eine weitere Expansion sowie Akquisitionen ermöglichte.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />