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Gluino

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Vorlage:Hinweisbaustein In der Teilchenphysik sind Gluinos <math>\tilde g</math> die hypothetischen supersymmetrischen Partner der Gluonen <math>g\!\,</math>.

Eigenschaften

Gluinos sind Majorana-Fermionen, d. h. elektrisch neutrale Elementarteilchen mit halbzahligem Spin, genauer: mit einem Spin von 1/2.<ref>Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2</ref><ref>Lexikon der Physik: Gluino. Spektrum, abgerufen am 26. August 2024.</ref> Als Oktett von Farbladungen unterliegen sie der starken Wechselwirkung. Da es 8 verschiedene Gluonen (Farbkombinationen) gibt, gibt es entsprechend auch 8 verschiedene Gluinos. Gluinos haben die Leptonenzahl 0 und Baryonenzahl 0.

Postulierte Beobachtungen

Man erwartet eine Paarproduktion von Gluinos in Teilchenbeschleunigern wie dem Large Hadron Collider (LHC). Die beiden Gluinos sollten per starker Wechselwirkung jeweils in ein Quark und ein Squark zerfallen, günstige Masseverhältnisse vorausgesetzt. Die beiden Squarks wiederum würden dann jeweils in ein anderes Quark und das leichteste supersymmetrische Teilchen (LSP) zerfallen. Letztere würden den Detektor unbemerkt verlassen. Das bedeutet, dass vier Jets (für 2x2 Quarks) und fehlende Energie ein typisches Signal für ein Gluinopaar am LHC wären.

Sollten die Gluinos jedoch leichter als die Squarks sein, dann wäre ein Dreiteilchenzerfall eines Gluinos in ein Neutralino und ein Quark-Antiquark-Paar kinematisch mithilfe eines off-shell-Squarks möglich.

Einzelnachweise

<references/>