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Dipbach

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Dipbach
Gemeinde Bergtheim
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Dipbach 49° 54′ N, 10° 7′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 49° 53′ 55″ N, 10° 7′ 28″ O
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Höhe: 282 m ü. NHN
Fläche: 6,47 km²<ref name="Gemarkung"/>
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 97241
Vorwahl: 09384

Dipbach ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Bergtheim im unterfränkischen Landkreis Würzburg in Bayern.<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Dipbach hat eine Fläche von 6,467 km². Sie ist in 1005 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 6435,06 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Dipbach (090672). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 6. März 2026.</ref><ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 6. März 2026.</ref>

Geografische Lage

Das Pfarrdorf Dipbach liegt im Osten des Bergtheimer Gemeindegebietes am Alten Seebach. Im Norden beginnt mit der Gemarkung der Gemeinde Schwanfeld der Landkreis Schweinfurt. Der Osten wird vom Eisenheimer Gemeindeteil Obereisenheim eingenommen, während südöstlich Untereisenheim zu finden ist. Durch die Staatsstraße 2270 ist Dipbach mit dem Prosselsheimer Gemeindeteil Püssensheim im Süden verbunden. Die Gemeinde Oberpleichfeld liegt südwestlich und Bergtheim selbst ist im Westen zu finden.

Geschichte

Datei:Bergtheim, Dipbach, Katholische Pfarrkirche St. Ägidius, 003.jpg
Die Ägidiuskirche in Dipbach

Die erste urkundliche Erwähnung von Dipbach stammt aus dem Jahr 1282, als der Würzburger Bischof Berthold II. von Sternberg das Dorf Dipbach an Wolff von Grumbach verpfändete. Es ist zu vermuten, dass Dipbach wesentlich älter ist und bereits zur Zeit der fränkischen Landnahme im 6. oder 7. nachchristlichen Jahrhundert entstand. Der Ortsname dürfte aus der Zusammensetzung des Eigennamens „Diepold“ und des geografischen „Bachs“ entstanden sein.<ref>VG-Bergtheim: Geschichte Dipbach, abgerufen am 25. Mai 2018.</ref>

Die Herren von Grumbach konnten mit einer Erwerbung des Jahres 1384 ihren Besitz im Dorf durch die Güter des Arnold Küchenmeister von Prosselsheim abrunden. Erst über 200 Jahre später, 1587, ging die Herrschaft der Grumbach zu Ende und Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn erwarb Dipbach mit allen Zugehörungen für das Hochstift. Im Jahr 1700 wurde die Kirche im Dorf zur Pfarrkirche erhoben. Mit der Eingemeindung nach Bergtheim kam das Dorf vom Landkreis Kitzingen in den heutigen Landkreis Würzburg.

Baudenkmäler

Datei:Dipbach, Wind farm, view from the east.jpg
Der Windpark Dipbach von der südöstlich gelegenen Mainschleifenbahn aus gesehen

Mittelpunkt des Dorfes bildet die katholische Pfarrkirche St. Ägidius. Sie entstand im Zuge der Gegenreformation im Jahr 1609. Im 20. Jahrhundert ersetzte man das alte Langhaus und den Chor.<ref>Will, Christian: Herzliche Grüße aus den Gemeinden rund um Würzburg. S. 9.</ref> Unmittelbar neben der Kirche hat sich das alte Pfarrhaus erhalten, das in späterer Zeit als Kindergarten genutzt wurde. Die katholische Prägung des Ortes wird auch durch die vielen Bildstöcke und Kleindenkmäler im Dorf verdeutlicht. Sie wurden zumeist von privaten Stiftern errichtet.

Literatur

  • Christian Will: Herzliche Grüße aus den Gemeinden rund um Würzburg. Würzburg 1983.

Weblinks

Commons: Dipbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Bergtheim