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Hemet-nisut

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colspan="2" class="darkmode-hintergrundfarbe-neutral" style="background:#Vorlage:Ägyptologie Farbe; color:inherit;"| Hemet-nisut in Hieroglyphen
class="darkmode-hintergrundfarbe-neutral" style="background:#Vorlage:Ägyptologie Farbe; color:inherit; padding: 0 .5em;" | Titel
<hiero>M23-N41:X1</hiero>
Hemet-nisut
Ḥm.t-njswt
Gemahlin des Königs

class="darkmode-hintergrundfarbe-neutral" style="background:#Vorlage:Ägyptologie Farbe; color:inherit; padding: 0 .5em;" | erweiterter Titel
<hiero>M23-N41:X1-wr:t</hiero>

Hemet-nisut-weret
Ḥm.t-njswt-wr.t
Große königliche Gemahlin

Hemet-nisut, zu Deutsch „Königsgemahlin“ oder „Gemahlin des Königs“, war ein altägyptischer Verwandtschaftstitel, der zunächst nur Hauptgemahlinnen von Königen (Pharaonen) vorbehalten war, später aber auch an Nebenfrauen verliehen wurde.

Der älteste Beleg für diesen Titel findet sich für die Königin Meritites I. unter König Snofru (4. Dynastie). Ab der 6. Dynastie hatten auch die Nebenfrauen des Königs diesen Titel inne. Ab der 13. Dynastie (Zweite Zwischenzeit) nannten sich die Hauptgemahlinnen „Hemet-nisut-weret“ = Ḥm.t-njswt-wr.t = Große königliche Gemahlin, um sich von den übrigen Gemahlinnen in ihrem Rang hervorheben zu können.

Siehe auch

Literatur

  • Silke Roth: Die Königsmütter des Alten Ägypten. Von der Frühzeit bis zum Ende der 12. Dynastie (= Ägypten und Altes Testament. Band 46). Harrassowitz, Wiesbaden 2001, ISBN 3-447-04368-7, S. 38–44, 247 (Zugleich: Dissertation, Universität Mainz, 1997).
  • Joyce Tyldesley: Die Königinnen des Alten Ägypten. Von den frühen Dynastien bis zum Tod Kleopatras. Koehler & Amelang, Leipzig 2008, ISBN 978-3-7338-0358-2.