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Dreschersreuth

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Dreschersreuth
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(36)&title=Dreschersreuth 50° 12′ N, 11° 40′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(36) 50° 12′ 15″ N, 11° 40′ 16″ O
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Höhe: 660 m ü. NHN
Einwohner: 36 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/>
Postleitzahl: 95233
Vorwahl: 09252
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Karte
Lage von Dreschersreuth in Helmbrechts

Dreschersreuth ist ein Gemeindeteil der Stadt Helmbrechts im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Dreschersreuth liegt in der Gemarkung Wüstenselbitz.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 24. März 2025.</ref> '

Geografie

Das Dorf liegt am Südhang des Hohberges (708 m ü. NHN). Die KreisstraßeHO 23/KU 13 führt nach Hohenberg (1,5 km südwestlich) bzw. an Einzeln bei Ahornis vorbei nach Burkersreuth (1,3 km nordöstlich). Ein Anliegerweg führt nach Hohberg (0,5 km nordwestlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 24. März 2025 (Die gemessenen Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte

1806 erbaute Johann Drescher im Waldgebiet „Katz“ ein Haus. Die Grenzlage und die Lage an einer früher wichtigen Verbindungsstraße hat, wie der benachbarte Brücklasteich und die Wüstung Jaythof zeigen, eine lange Geschichte. Dies gilt auch für die Bezeichnung „Katz“. Eine mögliche Deutung des Begriffs, die auch für den Ort Kasendorf gelten soll, bezieht sich auf den Vorgang der Herstellung von Kohle aus Holz. Ursprünglich hieß das Anwesen ebenfalls Katz, seit 1853 ist der heutige Ortsname Dreschersreuth in Gebrauch.<ref>O. Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland, Sp. 86.</ref><ref>M. Hartbauer: Dreschersreuth: Junger Ort an alter Grenze.</ref>

Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Dreschersreuth dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Wüstenselbitz und der zugleich entstandenen Ruralgemeinde Wüstenselbitz zugewiesen.<ref>A. Haberlah-Pohl: Münchberg, S. 504f.</ref> Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Dreschersreuth am 1. Juli 1972 nach Helmbrechts eingemeindet.<ref>Helmbrechts > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 24. März 2025.</ref>

Einwohnerentwicklung

Jahr 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987
Einwohner 74 70 72 70 51 73 49 55 36
Häuser<ref>Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet.</ref> 11 11 12 11 11 15
Quelle <ref>Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 914, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).</ref> <ref>Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1089, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref> <ref>K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 1036 (Digitalisat).</ref> <ref>K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1086 (Digitalisat).</ref> <ref name="OV 1925">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1122 (Digitalisat).

</ref> || <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 970 (Digitalisat).</ref> || <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 714 (Digitalisat).</ref> || <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 155 (Digitalisat).</ref> || <ref name="OV 1987">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 305 (Digitalisat).</ref>

Religion

Dreschersreuth ist evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach St. Johannes der Täufer (Helmbrechts) gepfarrt, seit den 1920er Jahren ist die Pfarrei Wüstenselbitz zuständig.<ref name="OV 1925"/>

Literatur

Weblinks

Fußnoten

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