Zum Inhalt springen

Burg Alt-Urach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 28. Juli 2025 um 19:06 Uhr durch imported>Aka (Anlage: Tippfehler entfernt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Burg Alt-Urach
Datei:Burg Alt-Urach 4181.jpg
Ruine der Burg Alt-Urach

Ruine der Burg Alt-Urach

Alternativname(n) Schloss Alt-Urach; Schloss Urach
Staat Deutschland
Ort Lenzkirch
Entstehungszeit 1225–1239
Burgentyp Ortslage
Erhaltungszustand Ruine
Ständische Stellung Ministerialengeschlecht
Geographische Lage 47° 53′ N, 8° 12′ OKoordinaten: 47° 52′ 34″ N, 8° 11′ 40″ O
 {{#coordinates:47,876111111111|8,1944444444444|primary
dim=200 globe= name= region=DE-BW type=building
  }}
Burg Alt-Urach (Baden-Württemberg)
Burg Alt-Urach (Baden-Württemberg)

Die Burg Alt-Urach ist die Ruine einer Burg in Lenzkirch im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald (Baden-Württemberg) im Schwarzwald.

Lage

Die Ruine liegt direkt am Ortseingang von Titisee-Neustadt kommend rechter Hand an der Bundesstraße 315 auf einem Bergvorsprung über dem Tal der Haslach.

Geschichte

Die Burganlage wurde im 13. Jahrhundert durch die Herren von Urach<ref>ein Ministerialengeschlecht des hochadeligen Geschlechts der Grafen von Urach; s. Heinrich Büttner: Die Anfänge der Herrschaft Lenzkirch. Ein Beitrag zur Erschließung des Gebietes um Schluchsee und Titisee. In: Schriften des Vereins für Geschichte und Naturgeschichte der Baar und der angrenzenden Landesteile in Donaueschingen, XXI. Heft 1940, Hüfingen 1940, S. 117–118 <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />online (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/baarverein.de (PDF; 54,9 MB)</ref> erbaut. Eine urkundliche Erwähnung findet sich 1316 als burg ze Úra.<ref>s. Fürstenbergisches Urkundenbuch: Sammlung der Quellen zur Geschichte des Hauses Fürstenberg und seiner Lande in Schwaben. II. Band, Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1300-1399. Tübingen 1877, Nr. 83; S. 54 online bei der UB Düsseldorf</ref>

Sie war im 14. und 15. Jahrhundert im Besitz der Herren von Blumegg und Zentrum der Herrschaft Lenzkirch. 1491 wurde sie an die Grafen von Fürstenberg verkauft,<ref>Ernst Hermann Joseph Münch, Carl Borromäus Alois Fickler: Geschichte des Hauses und Landes Fürstenberg: aus Urkunden und den besten Quellen, Band 1, Mayer, Aachen und Leipzig 1829, S. 393, eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Geographisches Statistisch-Topographisches Lexicon von Schwaben. Band 2, Stettinische Buchhandlung, Ulm 1801, S. 977, eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.</ref> wurde damals jedoch schon als Burgstall, das heißt als unbewohnbar bezeichnet. Seit 1972 ist sie im Besitz der Gemeinde Lenzkirch und wird durch den Schwarzwaldverein Lenzkirch betreut.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />s. Homepage des Schwarzwaldvereins (Memento des Vorlage:IconExternal vom 28. Oktober 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.schwarzwaldverein-lenzkirch.de</ref>

Anlage

An die ursprüngliche Burg mit Viereck-Wohnturm und Mauerring wurde um 1404 ein Hausanbau angegliedert. Das Mauerwerk wurde 1995/96 durch den Schwarzwaldverein Lenzkirch saniert.

Literatur

  • Franz Xaver Kraus: Die Kunstdenkmäler des Großherzogthums Baden. Tübingen/Leipzig 1904, Sechster Band, Erste Abtheilung - Kreis Freiburg, S. 396–397 (online)

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Burg Alt-Urach – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien