Zikim
| Zikim | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
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| Basisdaten | ||||||
| hebräisch: | {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) | |||||
| Staat: | Datei:Flag of Israel.svg Israel | |||||
| Bezirk: | Süd | |||||
| Gegründet: | 1949 | |||||
| Koordinaten: | 31° 36′ N, 34° 31′ O
{{#coordinates:31,607777777778|34,521388888889|primary
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dim=10000 | globe= | name=Zikim | region=IL-D | type=city
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| Höhe: | 24 m | |||||
| Einwohner: | 878 (Stand: 2022)<ref>2022 {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value). (XLSX; 119 kB) [Population and households by locality - 2022 Census estimate]. Israelisches Zentralbüro für Statistik, 2025, abgerufen am 31. Januar 2026. </ref> | |||||
| Gemeindecode: | 0584 | |||||
| Zeitzone: | UTC+2 | |||||
| Postleitzahl: | {{#property:P281}} | |||||
| Gemeindeart: | Kibbuz | |||||
| Website: | ||||||
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Zikim ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Kibbuz im Süden Israels mit 878 Einwohnern (2022). Er liegt direkt am Mittelmeer, acht Kilometer südlich von Aschkelon und drei Kilometer nördlich des Gazastreifens.
Geschichte
Der Gemeindepolitiker Ahmad Sakik (1885–1986) in Gaza hatte einer zionistischen Landkaufgesellschaft erste Grundstücke in der Nähe des Dorfes Hiribya verkauft.<ref>Abaher El-Sakka: Gaza sous l’occupation britannique. Traduit par Marianne Babut (= Collection «Pensées arabes contemporaines»). Les Éditions de l’Atelier/Institut du monde arabe, Paris 2025, ISBN 978-2-7082-9545-2, S. 140.</ref> Infolge der Nakba wurde dieses palästinensische Dorf entvölkert.<ref>Walid Khalidi: All That Remains: The Palestinian Villages Occupied and Depopulated by Israel in 1948. Institute for Palestine Studies, Washington D.C 1992, ISBN 0-88728-224-5, S. 102.</ref> Eine Gruppe junger Juden aus Rumänien, die vor ihrer Ankunft im Mandatsgebiet Palästina im Jahr 1947 der sozialistisch-zionistischen Jugendorganisation Hashomer Hatzair angehörten, gegründete darauf 1949 den Kibbuz. Zur Zeit ihrer Ankunft war die jüdische Besiedlung der Negev sehr spärlich, und jeder neue Ort galt als ein „Lichtpunkt“ (zik) in der Wildnis. Nach der Gründung von Zikim siedelten sich hauptsächlich Einwanderer aus Südamerika an.
In der jüngeren Vergangenheit wurde Zikim mehrfach vom Gazastreifen aus mit Kassam-Raketen beschossen.<ref>Reuters: Qassam attacks up despite IDF efforts. In: Ynet. 6. April 2006, abgerufen am 27. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Artikel auf www.daylife.com (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Februar 2020. Suche im Internet Archive )</ref> Seit 2007 zählt Zikim zum so genannten Gazagürtel, dem Grenzgebiet entlang der Grünen Linie mit zahllosen Einschlägen aus dem Gazastreifen, das Israels besonderer steuerlicher Förderung unterliegt. Am 11. September 2007 wurde ein bei Zikim befindliches Ausbildungscamp der Israelischen Streitkräfte von einer aus Bait Lahiya abgeschossenen Rakete getroffen, dabei wurden 50 Soldaten verletzt.<ref>terrorism-info.org.il: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />A rocket fired at the northern Negev on the night of September 10 hit the IDF base at Zikim ( vom 23. Januar 2009 im Internet Archive)</ref> Um sich vor Raketeneinschlägen zu schützen, wurden im Kibbuz Unterstände und Bushaltestellen aus Beton gebaut und nahezu jedes Haus mit einem Betonanbau, ähnlich einem Bunker, versehen.
Im Zuge des Terrorangriffs der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 griffen sechs Terroristen den Kibbuz an. Der Angriff wurde durch den Sicherheitsdienst des Kibbuz abgewehrt.<ref name="visit" /> Vor dem Angriff hatten die Terroristen am Strand vor dem Kibbuz 17 Zivilisten ermordet.<ref>Emanuel Fabian: In ‘massive failure,’ troops abandoned civilians at Zikim Beach on Oct. 7, IDF probe finds. In: Times of Israel. 4. Mai 2025, abgerufen am 17. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Seither ist der Kibbuz evakuiert (Stand Mai 2025). Die Einwohner wurden im Kibbuz Maʿale Hachamischa untergebracht.<ref name="visit" />
Wirtschaft
In Zikim werden vor allem Mangos und Avocados angebaut und eine der größten Molkereien Israels betrieben. Ebenfalls zum Kibbuz gehört das international tätige Unternehmen Polyrit, welches auf die Herstellung von Polyurethanen spezialisiert ist. Im Jahre 1971 gründete der Kibbuz die Matratzenfabrik Polyron, welche sich seither zu einer der erfolgreichsten Matratzenfabriken in Israel entwickelt hat.<ref name="visit">Kibbutz Zikim - Visit a Kibbutz in Israel. In: kibbutzvisit.com. Abgerufen am 17. Mai 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Weblinks
- <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Homepage des Kibbuz Zikim ( vom 17. Oktober 2014 im Internet Archive) (hebräisch)
- Reisebericht mit einigen Fotos (englisch)
- Polyrit Homepage (englisch)
Einzelnachweise
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