Zum Inhalt springen

Maximilian Suppantschitsch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 5. April 2024 um 08:19 Uhr durch imported>Invisigoth67 (typo).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Maximilian Suppantschitsch (* 13. April 1865 in Wien; † 19. Jänner 1953 in Krems an der Donau) war ein österreichischer Maler.

Datei:Maximilian Suppantschitsch österreichischer Maler 1925 dgE.jpg
Maximilian Suppantschitsch

Leben

Maximilian Suppantschitsch studierte bei Eduard Peithner von Lichtenfels an der Wiener Akademie und verbrachte Studienaufenthalte in Österreich-Ungarn und Italien.<ref name="Personenlexikon">Personenlexikon Österreich.</ref>

1897 wurde er Mitglied des Wiener Künstlerbundes. 1900 war er Gründungsmitglied des Hagenbundes.<ref name="Personenlexikon" /> Er war auch Mitglied des Wachauer Künstlerbundes.<ref name="Wachau">Krug: Wachau, Bilder aus dem Land der Romantik.</ref>

1900 nahm er an der Pariser Weltausstellung teil und erhielt dabei eine „mention honorable“.<ref name="Waldmüller">Waldmüller - Schiele.</ref>

Nach dem Ersten Weltkrieg zog er sich mehr und mehr aus dem Wiener Kunstbetrieb zurück. Die meiste Zeit verbrachte er nun in Dürnstein, wo er ab 1944 seinen festen Wohnsitz hatte.<ref name="Personenlexikon" />

Er lebte im Sommer im Stift und im Winter im Gasthaus Richard Löwenherz, wo er Aufnahme in die Familie Thiery fand.

Werk

Suppantschitsch schuf neben zahlreichen Gemälden unzählige Skizzen und Detailstudien architektonischer und volkskundlicher Motive aus der Wachau<ref>Adolf Luser: Der getreue Eckart, 2. Jg., 2. Band, 1924–1925, Halbmonatsschrift für das deutsche Haus, Wien 1924, S. 517 ff.</ref>. Er hinterließ ein Werk von nahezu 1000 Arbeiten.<ref name="Personenlexikon" />

Ehrungen

  • Kleine goldene Staatsmedaille (1908)
  • Königswarter-Preis (1900)
  • Drasche-Preis (1915)

Literatur

  • Maximilian Suppantschitsch – Der Maler Dürnsteins, Ausstellungskatalog, Dürnstein 1978.
  • Wolfgang Krug (Hrsg.): Maximilian Suppantschitsch – Der „Wachau-Professor“, Verlag Bibliothek der Provinz, Weitra 2021, ISBN 978-3-99126-055-4 (artedition).
  • Wolfgang Krug (Hrsg.): „Wachau Wanderbüchlein“. Das „Brevier“ des Maximilian Suppantschitsch, Verlag Bibliothek der Provinz, Weitra 2022, ISBN 978-3-99126-041-7 (artedition).
  • Waldmüller bis Schiele – Meisterwerke aus dem NÖ Landesmuseum, Linz 2002, ISBN 3-85214-773-5.
  • Wolfgang Krug (Hrsg.): Wachau – Bilder aus dem Land der Romantik, Wien 2003, ISBN 3-85498-316-6 (Neuausgabe Weitra 2020, ISBN 978-3-99028-957-0).
  • Bruckmüller (Hrsg.): Personenlexikon Österreich, Wien 2001, ISBN 3-9500438-7-X.

Weblinks

Commons: Maximilian Suppantschitsch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein