Potamia (Zypern)
Potamia * Dereliköy | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Staat: | Datei:Flag of Cyprus.svg Zypern | |||||
| Bezirk: | Nikosia | |||||
| Geographische Koordinaten: | 35° 3′ N, 33° 27′ O
{{#coordinates:35,0419|33,4452|primary
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| Einwohner: | 587 (2021<ref name="Bevölkerung">Population Enumerated by District, Municipality/Community, Quarter, Sex and Age, 1.10.2021. Statistischer Dienst der Republik Zypern (CYSTAT), abgerufen am 23. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) | |||||
Potamia oder {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) ist ein Dorf in der Republik Zypern im Bezirk Nikosia und war in der Zeit der fränkischen Herrschaft (Königreich Zypern) Standort einer königlichen Burg. Die Bevölkerung bestand vor dem türkischen Einmarsch aus Zyperntürken und Zyperngriechen, inzwischen sind die meisten Türken in den Norden geflohen.
Heute ist Dereliköy/Potamia eines der wenigen Dörfer auf Zypern, in denen Griechen und Türken friedlich miteinander leben. Deshalb wird es auch das „Dorf der Versöhnung“ genannt.
1521 kaufte Efgenios Singriticus, ein griechischer Adeliger, zu dieser Zeit Botschafter Nikosias in Venedig, das Dorf für mehr als 5000 Dukaten<ref>Benjamin Arbel, Greek Magnates in Venetian Cyprus: The Case of the Synglitico Family. Dumbarton Oaks Papers 49, 1995 (Symposium on Byzantium and the Italians, 13th-15th Centuries), 326</ref>. Das Dorf war ein Allodium, der produzierte Weizen musste aber weiterhin an Venedig abgeführt werden.
Potamia ist ebenso der Standort eines aus dem 14. Jahrhundert bis heute zum Teil erhaltenen Landguts der letzten Königin von Zypern, Armenien und Jerusalem Caterina Cornaro. Im Oktober 2011 kündigte das Antiquitätenamt der Republik Zypern an, das Gebäude zu restaurieren und es zu einem Kulturzentrum zu machen.<ref>Demetra Molyva: Palace of Cyprus’s last queen to be restored in: The Cyprus Weekly, 7. Oktober 2011</ref> Heute (2017) verfällt das Gebäude weiterhin. Plünderungen sind bekannt.<ref>Louis Palma Di Cesnola: Cyprus. Its Ancient Cities, Tombs, and Temples, London 1877.</ref>
Einzelnachweise
<references />