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Albert Wursthorn

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Albert Wursthorn Vorlage:SportPicto
Nation DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland
Geburtstag 1954
Karriere
Verein SZ Breitnau
Nationalkader seit 1972
Pers. Bestweite 157,0 m (Oberstdorf, 1977)<ref>Eberhard Jurgalski, Sascha Hädrich und Luis Holuch: Personal Best List - Men. (PDF) skisprungschanzen.com, 22. April 2025, abgerufen am 3. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). (PDF; 1,96 MB)</ref>
Status zurückgetreten
Karriereende 1981
Skisprung-Weltcup / A-Klasse-Springen
 Debüt im Weltcup 30. Dezember 1979
 Gesamtweltcup 33. (1980/81)
 

Albert Wursthorn (* 1954) ist ein ehemaliger deutscher Skispringer und Skisprungtrainer.

Werdegang

Wursthorn, der 13 Jahre jüngere Bruder von Ernst Wursthorn, sprang ab 1972 regelmäßig Springen im Rahmen der Vierschanzentournee. Sein erstes Springen bestritt er am 30. Dezember 1972 zum Auftakt der Vierschanzentournee 1972/73 in Oberstdorf, jedoch blieben gute Platzierungen über Jahre aus, so dass er in der Zeit vor Einführung des Skisprung-Weltcup nie alle vier Springen einer Tournee bestritt. Am 30. Dezember 1979 gab er sein Debüt im neu geschaffenen Weltcup und erreichte dabei in Oberstdorf den 63. Platz. Auch die folgenden Springen der Vierschanzentournee 1979/80 verliefen für ihn erfolglos. Erst zum Skifliegen in Vikersund am 2. März 1980, seinem ersten Springen nach der Tournee, gelang ihm mit dem 13. Platz erstmals der Sprung in die Weltcup-Punkte. Durch den Gewinn dieser drei Weltcup-Punkte belegte er am Ende der Weltcup-Saison 1979/80 den 91. Platz in der Gesamtwertung. Die folgende Saison 1980/81 verlief für ihn weitaus erfolgreicher. Auch wenn er bei den Springen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen erneut weit hinter den Erwartungen zurückblieb, schaffte er im Februar 1981 von der K155-Flugschanze Copper Peak in Ironwood mit Platz 13 im ersten und Platz 6 im zweiten Skifliegen den Sprung in die Punkteränge. Auch beim Springen von der Großschanze in Thunder Bay konnte er mit Platz 7 Weltcup-Punkte gewinnen. Sein letztes Springen, bei dem er durch einen 15. Platz einen Weltcup-Punkt gewann, war am 28. Februar 1981 in Saint-Nizier. Obwohl Wursthorn die folgenden vier Springen erfolglos blieb, belegte er am Ende der Saison als bester Westdeutscher den 33. Platz. Trotz dieses Erfolgs beendete er im Anschluss daran seine Karriere im Weltcup. Bis 1986 nahm er noch an einzelnen Springen teil, so wurde er am 31. Januar 1982 im Rahmen der Zweischanzentournee Zweiter hinter Uli Boll beim Springen in Königsbronn.<ref>Konigsbronn BRD 1982.01.31 MiKS Zweischanzentournee Degenfeld/Konigsbsbronn. In: wyniki-skoki.hostingasp.pl. Abgerufen am 3. Februar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Bereits während seiner aktiven Skisprungkarriere begann er eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann, wechselte dann aber zur Bundeswehr und somit auch in die dortige Sportfördergruppe. Nach dem Ende seiner Karriere absolvierte Wursthorn eine Ausbildung als Fachlehrer für Sport und Technik. Er trainierte den Schwarzwälder Schülerkader und das ARGE-Team mit Dieter Thoma. Nach nur einem Jahr in Renningen ging er nach Schonach im Schwarzwald, um dort eine Anstellung an der Sportschule anzunehmen. 1993 bekam er den Posten des Leiters des Ski-Internats in Furtwangen. Dort trainierte er über fünf Jahre im Skispringen Sportler wie Thorsten und Martin Schmitt sowie den Kombinierer Georg Hettich.

Statistik

Weltcup-Platzierungen

Saison Platz Punkte
1979/80 91. 03
1980/81 33. 23

Weblinks

Einzelnachweise

<references />