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Ansprung

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Ansprung
Große Kreisstadt Marienberg
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(641)&title=Ansprung 50° 39′ N, 13° 15′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(641) 50° 38′ 52″ N, 13° 15′ 28″ O
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Höhe: 643 m
Einwohner: 641 (1. Jan. 2018)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bergstadt Marienberg: Zahlen & Fakten (Memento vom 2. Februar 2016 im Internet Archive), abgerufen am 29. März 2018.</ref>
Eingemeindung: 1. Januar 1999
Eingemeindet nach: Zöblitz
Postleitzahl: 09496
Vorwahl: 037363
Lage von Ansprung in Sachsen

Ansprung ist ein Ortsteil der sächsischen Großen Kreisstadt Marienberg im Erzgebirgskreis.

Geografie

Lage

Datei:Ansprung SO.jpg
Der Südosten Ansprungs vom Hüttstattweg gesehen
Datei:Wanderumgebung von Ansprung.JPG
Hinweisschilder für Wanderrouten in der Ansprunger Umgebung

Das Waldhufendorf Ansprung liegt etwa 8 Kilometer östlich von Marienberg im Erzgebirge. Die Ortslage erstreckt sich über etwa 2 Kilometer entlang des Knesenbaches, welcher nach Nordwesten der Schwarzen Pockau zufließt. Etwa 1,2 Kilometer südwestlich der Ortsmitte liegt die Hüttstattmühle, etwa 1 Kilometer westlich vom Ort die 771 m ü. NN hohe Morgensternhöhe. Nordwestlich grenzt der Thesenwald an die Flur. Durch Ansprung führt die Bundesstraße 171 Marienberg–Olbernhau, etwa in Ortsmitte zweigt von dieser die Staatsstraße 217 nach Rübenau ab.

Nachbarorte

Zöblitz Sorgau Blumenau
Pobershau Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Grundau
Kühnhaide Rübenau

Geschichte

Datei:Huettstattmuehle 1.jpg
Die Hüttstattmühle bei Schnee
Datei:Vogeltoffelfelsen bei Ansprung im Erzgebirge.jpeg
Sitzbank auf dem Vogeltoffelfelsen
Datei:Ehemalige Schule Ansprung (1).jpg
Ehemalige Schule Ansprung

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes datiert von 1434 als Aschbergk.<ref name="HOV">vgl. Ansprung im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum</ref> 1497 ist eine Glashütte (Hüttstattmühle) nachweisbar, die gemeinsam mit jener in Wernesgrün Stammhütte der Schürer war. Mit der Reformation 1539 kam Ansprung zur Parochie Zöblitz.
1751 werden auf der Ansprunger Flur sechs Serpentinsteinbrüche genannt. 1781 wurde das bisherige Schulgebäude durch einen größeren Neubau ersetzt, 1876 und bereits 1878 wurden erneut neue Schulgebäude errichtet.

August Schumann nennt 1814 im Staatslexikon von Sachsen Ansprung betreffend u. a.:

„[…] hat eine Mühle an dem vorbeifließenden und 1¼ Stunde weiter unten in die Flöhe sich stürzenden, Kneesbachs [Anmerk.: hier irrt Schumann, der Knesenbach mündet – wie oben beschrieben – in die Schwarze Pockau], und 516 Einwohner, von denen sich viele mit der Verfertigung von Holzwaaren, besonders von Schachteln beschäftigen.“<ref>vgl. Ansprung. In: August Schumann: Vollständiges Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen. 1. Band. Schumann, Zwickau 1814, S. 164.</ref>

Im Werk „Neue Sächsische Kirchengalerie“ von 1908 heißt es Ansprung betreffend:

„Dorf mit 1004 Einwohnern und 6klassiger Schule mit zwei ständigen Lehrern und einem Hilfslehrer, an der Olbernhauer und Rübenauer Staatsstraße gelegen, mit Landwirtschaft und Industrie (Serpentinsteinwerk von Lippmann, Sägewerke von Fritzsch u. Arnold, ferner Flintenschäfterei Schachtelmacherei, Köhlerei).“<ref>Die Parochie Zöblitz. In: Neue Sächsische Kirchengalerie, Ephorie Marienberg. Strauch Verlag, Leipzig, Sp. 789 (Digitalisat)</ref>

Auf der Morgensternhöhe wurde 1911 durch den Erzgebirgszweigverein Sorgau/Ansprung ein Aussichtspunkt mit Unterkunftshütte errichtet.
1931 wurde der östlich gelegene Ort Grundau nach Ansprung eingemeindet.

1972 wurde in einem 1830 für die Armen errichteten Gebäude eine Heimatstube eingerichtet. Die Ausstellung widmet sich vordergründig dem Thema „Serpentin“. Zu sehen sind u. a. die Verarbeitung und aus Serpentin hergestellte Produkte.

Am 1. Mai 1974 wurde Sorgau eingemeindet. Zum 1. Januar 1999 wurde Ansprung mit Sorgau und Grundau nach Zöblitz eingemeindet, Ansprung, Grundau und Sorgau wurden Ortsteile der Stadt Zöblitz.<ref>Gebietsänderungen ab 1. Januar 1999 bis 31. Dezember 1999 auf der Internetpräsenz des Statistischen Landesamtes des Freistaats Sachsen. S. 4. (PDF; 39 kB), abgerufen am 18. Januar 2011.</ref> Zöblitz wiederum kam am 31. Dezember 2012 zu Marienberg.

Entwicklung der Einwohnerzahl

Ab 2000 wird Ansprung ohne seine ehemaligen Ortsteile erfasst:

Jahr Einwohner<ref name="HOV" /><ref name="EW-Zahlen">Quelle: Einwohnermeldeamt, Stadt Zöblitz</ref>
1552 32 besessene Mann, 7 Häusler, 18 Inwohner
1764 26 besessene Mann, 14 Gärtner, 22 Häusler, 19 ½ Hufen
1834 612
1871 922
Jahr Einwohner
1890 1002
1910 1005
1925 1006
1939<templatestyles src="FN/styles.css" /> (a) 1067
Jahr Einwohner
1946<templatestyles src="FN/styles.css" /> (a) 1114
1950<templatestyles src="FN/styles.css" /> (a) 1154
1964<templatestyles src="FN/styles.css" /> (a) 0946
1990<templatestyles src="FN/styles.css" /> (b) 1165
Jahr Einwohner
2007 705
2008 700
2009 689
2010 672
Jahr Einwohner
2014 668
2015 656
2016 662
2018 641

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<templatestyles src="FN/styles.css" />
(a) 
mit Grundau
<templatestyles src="FN/styles.css" />
(b) 
mit Grundau und Sorgau

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Datei:Alte Schmiede und Heimatstube Ansprung (1).jpg
Alte Schmiede und Heimatstube Ansprung

Persönlichkeiten

Literatur

  • Ansprung. In: August Schumann: Vollständiges Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen. 1. Band. Schumann, Zwickau 1814, S. 164.
  • Landratsamt Mittlerer Erzgebirgskreis, Hrsg.: Zur Geschichte der Städte und Gemeinden im Mittleren Erzgebirgskreis. Eine Zeittafel (Teile 1–3)

Weblinks

Commons: Ansprung – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Klappleiste/Ende

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