Edmund ter Meer
<imagemap> File:IGFarbenGoetterrat.jpg|mini|300px|Der Verwaltungsrat der I.G. Farben und der Vorstandsvorsitzende Carl Bosch (vorne links) auf einem Gemälde von Hermann Groeber (1926). Dritter von rechts, mit Zeitung: Edmund ter Meer.
circle 972 565 250 Arthur von Weinberg (Cassella)
circle 1317 437 221 Carl Müller (BASF) circle 2598 459 280 Edmund ter Meer (WEILER-ter MEER) circle 3103 326 225 Adolf Haeuser (HOECHST) circle 3337 570 221 Franz Oppenheim (AGFA) circle 236 1007 252 Theodor Plieninger (GRIESHEIM-ELEKTRON) circle 546 937 239 Ernst von Simson (AGFA) circle 882 1252 255 Carl Bosch, Vorstandsvorsitzender (BASF) circle 1189 928 227 Walther vom Rath (HOECHST) circle 1862 934 213 Wilhelm Ferdinand Kalle (KALLE) circle 2476 926 210 Carl von Weinberg (CASELLA) circle 2764 1279 412 Carl Duisberg, Aufsichtsratsvorsitzender (BAYER) desc bottom-right </imagemap> Hermann Edmund ter Meer (* 31. Juli 1852 in Krefeld; † 5. November 1931 in Krefeld-Uerdingen) war ein deutscher Chemiker und Unternehmer. Er war der Sohn von Hermann Eduard ter Meer und Vater von Fritz ter Meer.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Familiengeschichte der ter Meers ( vom 8. Mai 2012 im Internet Archive).</ref>
Leben
Nach dem Studium der Chemie und anschließender Promotion sowie praktischen Tätigkeiten in wissenschaftlichen Laboratorien (Fabrik seines Onkels Heinrich Tillmanns, kurzer Tätigkeit bei der BASF<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />150 Jahre Fachbereich Chemie und Hochschule Niederrhein ( vom 3. März 2016 im Internet Archive) (PDF; 338 kB).</ref>) gründete er im Jahre 1877 am Uerdinger Rheinufer die Teerfarbenfabrik Dr. E. ter Meer & Cie. Aus dem im Jahre 1896 erfolgten Zusammenschluss mit den Chemischen Fabriken, vorm. J. Weiler & Cie. entstand schließlich das Uerdinger Werk der Farbenfabriken Bayer AG.
Seiner sozialen Verantwortung als Unternehmer wurde ter Meer durch die Errichtung einer Betriebskrankenkasse (1885), einer Pensionskasse für Angestellte (1898) und einer Unterstützungskasse (1903) gerecht.
Darüber hinaus war er in der Kommunalpolitik aktiv: Edmund ter Meer gehörte von 1886 bis 1919 und 1920 bis 1924 für die Nationalliberale Partei der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Uerdingen an, von 1899 bis 1919 war er zugleich ehrenamtlicher Beigeordneter der Stadt. Während des Kaiserreichs wurde er für seine Verdienste mit der Verleihung der nichtakademischen Titel Kommerzienrat (1899) und Geheimer Kommerzienrat (1911) geehrt.
Ter Meer erwies sich auch als Förderer des Schulwesens, insbesondere des späteren Uerdinger Gymnasiums (heute: Gymnasium Fabritianum). Für den Ausbau einer höheren Stadtschule stiftete er 25.000 Mark. Aus Anlass seines 70. Geburtstages verlieh ihm die Stadt Uerdingen die Ehrenbürgerwürde.<ref>Internetpräsenz der Stadt Krefeld</ref>
In Krefeld gehörte er den Vorständen des Museumsvereins und der Handelskammer an. Daneben war er im Verwaltungsrat des Kaiser-Wilhelm-Institutes für Chemie und gehörte 1926 dem Aufsichtsrat der IG Farben an.
Die von ihm 1927 gegründete Geheimrat Dr. E. ter Meer-Stiftung<ref>Universität Bonn: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Dr.-Edmund-ter-Meer-Preis ( vom 1. März 2013 im Internet Archive)</ref> verleiht alljährlich den Dr. Edmund ter Meer-Preis. Träger der Stiftung ist seit 1948 die Universitätsgesellschaft Bonn.
Stiftungen
- 1922: Ter-Meer-Siedlung in Nord-Uerdingen
- 1927: Ter-Meer-Brunnen<ref>krefeld-wiki.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Liste der Krefelder Denkmäler ( vom 11. August 2013 im Internet Archive)</ref> am Rheindamm vor dem Uerdinger Casino
Auszeichnungen/Ehrungen
- 29. Juli 1922: Ehrenbürgerwürde der Stadt Uerdingen
- Ehrengrab auf dem Friedhof Nord-Uerdingen, Feld 4a, Nr. 47–66
- Benennungen
- Ter-Meer-Straße in Nord-Uerdingen
- Edmundstraße in Nord-Uerdingen
- Ter-Meer-Platz in Nord-Uerdingen
- Edmund-Ter-Meer-Straße in Köln
- Ter-Meer-Straße in Unterhaching
- Edmund-ter-Meer Schule in Uerdingen (geschlossen)
- Medaillen
- Dr. Edmund ter Meer Medaille zum 70. Geburtstage das Direktorium 1922 (Bronze)
- Geheimrat Dr. Edmund ter Meer / Bayer Werk Uerdingen 1877–1977 (26 g. 1000er Fein-Silber)
Literatur
- Manuela Wex: ter Meer, Edmund. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 16. Duncker & Humblot, Berlin 1990, ISBN 3-428-00197-4, S. Vorlage:VonBis (deutsche-biographie.de).
Weblinks
Einzelnachweise
<references/>
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Meer, Edmund ter |
| ALTERNATIVNAMEN | Meer, Hermann Edmund ter; ter Meer, Edmund |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Chemiker und Unternehmer |
| GEBURTSDATUM | 31. Juli 1852 |
| GEBURTSORT | Krefeld |
| STERBEDATUM | 5. November 1931 |
| STERBEORT | Krefeld |
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:LCCN in Wikipedia fehlt, in Wikidata vorhanden
- Chemiker (19. Jahrhundert)
- Chemiker (20. Jahrhundert)
- Unternehmer (Deutschland)
- Unternehmer (19. Jahrhundert)
- Unternehmer (20. Jahrhundert)
- Person (BASF)
- Deutscher
- Preuße
- Geboren 1852
- Gestorben 1931
- Mann
- Kommerzienrat